PARIS TEXAS

  • Film DVD
  • deutsch + englisch
    139 Min.
    613469 DE
  • Film DVD
  • deutsch + englisch
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    613467 DE
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    145 Min.
    713469 DE

    Originaltitel: Paris, Texas
    Regie: Wim Wenders
    Musik:  
    Darsteller: Harry Dean Stanton, Dean Stockwell, Nastassja Kinski, Hunter Carson, Aurore Clément, Edward Fayton, Bernhard Wicki
    Deutschland (West) / Frankreich 1984

    PARIS TEXAS

    Vier Jahre nach seinem Verschwinden taucht Travis in einem Kaff in der Wüste von Texas wieder auf. Der ausgemergelte Mann wirkt verstört und spricht kein Wort. Das Krankenhaus des Städtchens verständigt die Familie. Sein Bruder Walt fährt hin, um Travis nach Hause zu holen. Weil Travis Flugangst hat, müssen die beiden den ganzen Weg nach L.A. im Auto zurücklegen. Dabei ist viel Zeit zum Reden, aber Travis bleibt stumm. Noch behält er das Geheimnis für sich, wo er die letzten Jahre gewesen ist, und was er gemacht hat.
    Zur selben Zeit wie Travis war auch seine Frau Jane untergetaucht. Die Ehe war zerbrochen. Ihren kleinen Sohn Hunter hatten sie einfach zurückgelassen. Walt und Anne hatten den kleinen Neffen bei sich aufgenommen. Für den Jungen sind sie jetzt seine Eltern. Die plötzliche Begegnung mit seinem richtigen Vater, an den er kaum noch eine Erinnerung hat, irritiert den 8jährigen. Travis findet langsam die Sprache wieder. Mit einigen Späßen gelingt es ihm, einen Draht zu seinem Sohn zu finden. Anne ist beunruhigt. Sie möchte nicht, daß Travis ihr den Jungen wegnimmt. Als Travis einen konkreten Hinweis über Janes Aufenthaltsort bekommt, macht er sich zusammen mit Hunter auf den Weg, um sie zu suchen...

    Einsamkeit ist das Motiv, welches Wim Wenders in dem mit grellen Farben überstilisierten Kunstfilm visualisiert. Paris ist nicht die Hauptstadt von Frankreich, sondern ein kleines Nest in der Einöde von Texas.
    Naturgemäß wird im ersten Abschnitt nicht viel gesprochen. Das pure Bild dominiert die Charakterzeichnungen der Personen. Erst zum Ende hin wird der schweigsame Travis gesprächig. Den Druck, der nach all den Jahren auf ihm lastet, kann er schließlich nicht mehr aushalten. Seine ganze Lebensgeschichte sprudelt im letzten Abschnitt des Films aus ihm heraus. Seine unerfüllten Träume und Sehnsüchte, seine unverzeihlichen Fehler und sein Versagen gegenüber seiner Frau und seinem Sohn, das alles macht sich am Ende in überlangen Monologen Luft. Wenders versteht es, den Zuschauer dabei selbst in den langatmigsten Szenen nicht ermüden zu lassen.
    Die Entstehungsgeschichte des später preisgekrönten Films ist einigermaßen abenteuerlich, da der Produktion nur ein halbfertiges Drehbuch vorlag. Wenders und seine Partner mußten von der Mitte der Dreharbeiten an die Fortschreibung und das Ende der Geschichte spontan erfinden und improvisieren. Es ist wohl der Kongenialität aller Beteiligten, besonders den visionär-experimentellen Künsten des Kameramanns Robby Müller zu verdanken, daß aus dem stümperhaften Ansatz am Ende ein Film von so großer Ausdrucksstärke wurde. Der Ruhm für einen gewichtigen Anteil an der Lebendigkeit des Films gebührt Hunter Carson. In seiner ersten Schauspielrolle brachte der kleine Hunter mit natürlicher kindlicher Intuition einen wunderbaren Kontrast zur Figur des verstockten Vaters Travis in den Film ein. Hunter fand allerdings keinen Gefallen an der Schauspielerei; nach seiner zweiten Hauptrolle in Tobe Hoopers Remake von "Invaders From Mars" verabschiedete er sich vom Job vor der Kamera und schlug später einen beruflichen Weg hinter den Kulissen des Filmgeschäfts ein. Dean Stockwell wiederum, der in jungen Jahren ein erfolgreicher Kinderschauspieler gewesen war, holte die Rolle von Walt in "Paris Texas" aus einem langen Karriereknick heraus. (Pino DiNocchio)


    613469 DE
    Tonspur: Deutsch / Englisch
    Untertitel: D
    Länge: 139 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:1.85
    Extras: Audiokommentar von Wim Wenders


    613465 DE
    Tonspur: Deutsch / Englisch
    Untertitel: D
    Länge: 139 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:1.85
    Extras: Audiokommentar von Wim Wenders; Geschnittene Szenen mit Kommentar des Regisseurs; Interview mit dem Regisseur; Kinski in Cannes; Super 8 Footage


    613467 DE
    Tonspur: Deutsch / Englisch
    Untertitel: D
    Länge: 139 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:1.85
    Extras: Audiokommentar von Wim Wenders; Geschnittene Szenen kommentiert von Wim Wenders; Wim Wenders im Gespräch mit Roger Willemsen; Nastassja Kinski in Cannes; Super 8 Footage (in engl. Sprache mit dt. UT)


    713469 DE - mit Wendecover -
    Tonspur: Deutsch / Englisch
    Untertitel: D
    Länge: 145 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:1.78
    Extras: Wendecover; Audiokommentar von Wim Wenders; Geschnittene Szenen kommentiert von Wim Wenders; Wim Wenders im Gespräch mit Roger Willemsen; Nastassja Kinski in Cannes; Super 8 Footage (in engl. Sprache mit dt. UT)


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