SOLDIER

  • Film DVD
  • deutsch
    93 Min.
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    Originaltitel: Soldier
    Regie: Paul Andersen
    Musik: Joel McNeely
    Darsteller: Kurt Russell, Jason Scott Lee, Connie Nielsen, Michael Chiklis, Gary Busey, Sean Pertwee, Jason Isaacs, Jared Thorne, Taylor Thorne
    USA 1998

    SOLDIER

    Seit dem Jahre 1996 werden Babys dem Militär überreicht, um aus ihnen Elitesoldaten zu machen. Sie lernen vom ersten Tag an, die Gefühle zu unterdrücken, sich sportlich zu ertüchtigen und Befehle ohne Widerspruch auszuführen. Wer dabei schwächelt wird sofort erschossen. Sergeant Todd ist der beste unter ihnen und dient unter dem Kommando von Captain Churchs.
    Eines Tages kreuzt Colonel Mekum mit einem neuen Trupp Soldaten auf, es sind genetisch veränderte Männer, die noch härter sind, als Churchs' Männer. Um dies zu beweisen läßt er einen neuen gegen drei alte Soldaten kämpfen, unter anderem gegen Todd. Der Kampf ist bald vorbei, die drei alten Soldaten sind schnell besiegt und tot. Sie werden mit einem Müllraumschiff auf einem Müllplaneten namens Arkatia 234 entsorgt, wo sich herausstellt, daß Todd gar nicht tot ist. Auf dem Müllplaneten wird er von ein paar Bewohnern aufgenommen, die dort unerkannt wohnen. Hier kommt er das erste Mal unter wirkliche Menschen und braucht nicht kämpfen. Die neue Situation ist ungewohnt und wird von großer Angst und für die Bewohner nicht nachzuvollziehenden Aktionen seinerseits begleitet. Das ist auch der Grund, warum er aus der Gemeinschaft geworfen wird. Doch kurz darauf landet die Elite-Einheit auf dem Planeten, um ein Manöver abzuhalten. Da kommen die illegal dort wohnenden Menschen gerade richtig, um sie zu Übungszwecken umzubringen...

    Da wird der arme Todd natürlich zurückgeholt, und obwohl er nicht genetisch verbessert ist, stellt er sich dem Kampf, denn mit Grips kämpft es sich besser, und erst recht, wenn man sich auf bekanntem Terrain befindet. Das ist Stoff, aus dem B-Filme gestrickt sind, obwohl sich diese 75 Millionen Dollar teure Produktion nicht als B-Film versteht (immerhin hat Kurt Russell für diesen Film ein Jahr Diät gehalten und kräftig trainiert, sich bei den Dreharbeiten sogar den Fuß gebrochen). Die Kulissen sind toll, obwohl sie oftmals mehr als deutlich aus dem PC kommen, dafür ist das Drehbuch wirklich nicht gerade tiefgängig. Daß Kurt Russell gerade mal 150 Worte spricht, meine ich damit gar nicht, denn daß ein auf´s Töten programmierter Soldat keine unnötigen Abhandlungen über das Kochen und die Liebe bringt, ist klar, dafür muß Russell mehr mit der Mimik arbeiten. Ich meine Tiefe im Sinne des inneren Kampfes, den der Soldat mit sich führen muß, wenn er bei jeder Berührung, die ihm widerfährt (und sei es selbst die einer schönen Frau) glaubt, er würde angegriffen, ist schon ein toller Einfall, hätte aber noch weitaus intensiver ausgearbeitet werden müssen. So bleibt am Ende "Rambo" im Weltraum und ein nettes Ende und ein Film, der ständig zwischen A-Film und B-Film pendelt. Paul Andersons "Event Horizon" ist definitiv besser! "Event Horizon" ist definitiv besser! (Haiko Herden)


    617293 DE
    Tonspur: Deutsch
    Untertitel: keine
    Länge: 93 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:1.78
    Extras: Making of
    - minus - Es fehlt der englische Originalton


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