CONGO

  • Film DVD
  • deutsch + englisch
    104 Min.
    620239 UK

    Originaltitel: Congo
    Regie: Frank Marshall
    Musik: Jerry Goldsmith
    Darsteller: Dylan Walsh, Laura Linney, Tim Curry, Ernie Hudson, Grant Walsh, Laura Linney, Joe Don Baker
    USA 1995

    CONGO

    Eine Expedition ist im Auftrag der Kommunikationsfirma TraviCom im Dschungel Afrikas unterwegs, um die verlorene Stadt Zenj zu finden. Hier soll ein großes Diamantenvorkommen sein, das für Kommunikationsdinge unglaublich wichtig ist. Bei einer Satellitenübertragung der Expedition an ihren Auftraggeber passiert plötzlich ein großes Unglück, die Menschen werden getötet, und in der Übertragung sieht man undeutlich Körper von Primaten. TraviCom organisiert eine zweite Expedition, bestehend aus einer Mitarbeiterin Karen Ross, einem rumänschen Menschen namens Homolka, der in der Stadt Zenj die Goldminen von König Salomon vermutet, und ein etwas merkwürdiges Paar: Primatologe Peter Elliot und seine Gorilla-Dame Amy. Elliot hat seinem Affen die Zeichensprache beigebracht, und von einem Computer, den der Affe auf dem Rücken trägt, werden diese Zeichen in menschliche Sprache umgewandelt. So kann der Affe tatsächlich reden und macht Elliot klar, daß er gerne in seine Heimat möchte. Nach einigen Abenteuern haben sie dann endlich die Stadt Zenj gefunden, allerdings auch das blutige Geheimnis, warum die erste Expedition sterben mußte...

    Auch wenn es Gorillas tatsächlich schaffen könnten, die Zeichensprache zu erlernen (Schimpansen sollen es sogar noch besser können), ist die Geschichte mit Amy doch ein wenig zu sehr an den Haaren herbeigezogen, denn die Art, wie Amy kommuniziert und sich benimmt, geht doch etwas zu weit, als daß man es anstandslos glauben könnte. Das macht auch einen großen Teil des Filmes ziemlich kaputt. Desweiteren wurde das Drehbuch gegenüber dem Buch wieder derartig kastriert, daß vieles auf der Strecke bleibt, ganz besonders, weil es sich um interessante Dinge handelt, die herausgenommen wurden. Alle Affen in diesem Film wurden übrigens durch Menschen dargestellt, oftmals sieht man das auch. Dafür entschädigt dann das letzte Drittel des Filmes für die diversen Schwachheiten davor, ganz besonders der Vulkanausbruch am Ende des Filmes. Die Stadt Zenj wurde übrigens vollständig im Studio gebaut, was man wirklich nicht vermutet, wirkt doch wirklich alles sehr lebensecht. Im Prinzip ist "Congo" schwer irgendwo einzuordnen, es ist einerseits ein Actionfilm, andererseits ein Abenteuerfilm, auf der einen Seite ein Science Fiction Film und auf der anderen Seite teilweise auch wieder ein kleiner Horrorfilm. (Haiko Herden)


    620239 UK
    Tonspur: Deutsch / Englisch / Tschechisch / Ungarisch
    Untertitel: D, E + 6 weitere
    Bild: 16:9 Widescreen 1:1.78
    Extras:


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