DIE ASCHE MEINER MUTTER

  • Film DVD
  • deutsch + englisch
    140 Min.
    622509 DEnicht mehr im Handel
  • Film BLU-RAY
  • deutsch + englisch
    140 Min.
    722509 DE

    Originaltitel: Angela's Ashes
    Regie: Alan Parker
    Musik: John Williams
    Darsteller: Robert Carlyle, Emily Watson, Joe Breen, Ciaran Owens, Michael Legge
    Großbritannien / Irland 1999

    DIE ASCHE MEINER MUTTER - Angela's Ashes

    Die verarmte irische Auswandererfamilie McCourt hat in Amerika kein Glück gefunden. Desillusioniert und völlig mittellos verlassen sie deshalb 1935 New York wieder und kehren nach Irland zurück. Zwar herrscht dort bittere Armut, es gibt auch keine Arbeit, aber es ist die vertraute Heimat, und hier lebt die Verwandtschaft, von der man sich hier und da ein bißchen Unterstützung erhofft. Doch weil Vater McCourt aus dem britisch beherrschten Nordirland stammt, schlägt der Familie von Nachbarn, Behörden, Kirche und sogar von den eigenen Verwandten in der Republik Irland Verachtung und Feindseligkeit entgegen. McCourt findet kaum Arbeit, und wenn er gelegentlich etwas Geld verdient, dann versäuft er es sofort.
    Mutter Angela muß um Almosen betteln. Still und langsam zerbricht sie an Kummer und Elend. Die Familie haust in einem vermoderten, stinkenden, ständig unter Wasser stehenden Dreckloch, neben dem die ganze Straße ihre Toiletteneimer in die Grube kippt. Der Alltag ist bestimmt von ewig nagendem Hunger. Die Kinder tragen kaum Kleidung am Leib und werden in der Schule dafür beschimpft. Ständige Krankheiten sind die Folge. Der älteste Sohn Frank muß miterleben, wie nach dem Säuglingstod der Schwester auch noch seine beiden kleinen Zwillingsbrüder hintereinander sterben. So wächst er mit Bruder Malachay und den nachgeborenen Brüdern in den Slums der Stadt Limerick auf, wo das Leben geprägt ist vom katholischen Glauben und dessen menschenverachtender Einschüchterung der Menschen. Dazu gehört auch die Prügelstrafe in der Schule, eine ganz besonders christliche Art des Umgangs mit wehrlosen Kindern.
    Irgendwann macht sich Vater McCourt vom Acker und läßt seine Familie sitzen. Frank muß immer mehr Verantwortung für Mutter und Geschwister tragen. Schließlich hält er die ewigen Demütigungen nicht mehr aus. Zum Teenager herangewachsen, packt er sein Leben nun selbst an. Angetrieben von dem Wunsch, es wieder nach Amerika zu schaffen, dem Elend zu entkommen, zieht zuhause aus, besorgt sich eine Arbeit als Briefträger bei der Post. So begegnet er seiner ersten Liebe, der kränklichen Theresa.

    In tristem Blaugrau schildert das autobiographische Melodram die ärmlichen Kindheits- und Jugendjahre des Frank McCourt in einem Irland, das damals noch zum Armenhaus Europas gehörte; in einer Stadt, in der es immerfort regnet, einem Ort voller Depression und Siechtum. Und doch gelingt es dem Jungen in all dem Elend auch noch die vergnüglichen Momente der Jugendzeit zu finden; das Kino und andere Freuden zu genießen. Auch lernt er, sich durch Ungerechtigkeiten nicht zerbrechen zu lassen. Die nüchterne Erzählweise, gänzlich frei von schwülstigem Pathos, läßt den Zuschauer sehr nahe an die Figuren herankommen. (Pino DiNocchio)


    622509 DE
    Tonspur: Deutsch / Englisch / Französisch
    Untertitel: D, E + 2 weitere
    Länge: 140 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:1.85
    Extras: Audiokommentar des Regisseurs, Behind the Scenes, Interviews mit der Crew,


    722509 DE - mit Wendecover -
    Tonspur: Deutsch / Englisch
    Untertitel: D, E
    Länge: 140 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:1.85
    Extras: Wendecover


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