GLADIATOR

  • Film DVD
  • deutsch + englisch
    149 Min.
    624419 DE
  • Film DVD
  • deutsch + englisch
    164 Min. / Extended Edition Steelbook
    624417 DEnicht mehr im Handel
  • Soundtrack CD
  • Lisa Gerrard & Hans Zimmer / Score / 61 Min.158804
  • Soundtrack CD
  • Lisa Gerrard & Hans Zimmer / Vol. 2158805

    Originaltitel: Gladiator
    Regie: Ridley Scott
    Musik: Lisa Gerrard, Hans Zimmer
    Darsteller: Russell Crowe, Joaquin Phoenix, Oliver Reed, Connie Nielsen, Derek Jacobi, Spencer Treat Clark, Richard Harris, David Hemmings, Ralph Moeller, Djimon Hounsou
    USA 2000

    GLADIATOR

    Das Römische Reich 180 A.D. am Höhepunkt seiner Ausdehnung. Der ruhmreiche Feldherr Maximus besiegt in einer finalen Schlacht die widerspenstigen Germanen. Der greise Kaiser Marcus Aurelius möchte den tapferen Maximus zu seinem Nachfolger machen. Sein eigener Sohn Commodus ist nämlich ein nichtsnutziger, verwöhnter Lebemann, der nicht für ein so hohes politisches Amt taugt. Maximus soll die Korruption bekämpfen und Rom wieder zu einer Republik machen. Commodus ist verbittert, daß sein Vater so von ihm enttäuscht ist und ihm den Thron versagen will. Noch im Heerlager an der Front, bevor des Kaisers Pläne wahr werden können, ermeuchelt Commodus seinen Vater und reißt die Macht an sich.
    Maximus kann seiner Exekution entfliehen, doch seine Frau und sein kleiner Sohn in der Heimat werden von Commodus' Schergen massakriert. Hernach ist Maximus ein gebrochener Mann. Er wird gefangen und versklavt. In einer fernen südlichen Provinz muß er für seinen Herrn Proximo als Gladiator zur Belustigung der Volksmassen in der Arena kämpfen - auf Leben und Tod.
    In Rom ist Caesar Commodus nicht sonderlich beliebt. Zu weit ist seine selbstherrliche Träumerei von der politischen Wirklichkeit entfernt. Unterstützung hat er nur von seiner klugen Schwester Lucilla. Statt sich der dringenden Probleme im Reich anzunehmen und sie zu lösen, sucht Commodus das Volk mit Spielen von seiner Unfähigkeit und von den Mißständen abzulenken. So kehrt Maximus unter dem Pseudonym "Der Spanier" als Gladiator zurück nach Rom, um an den blutigen Schaukämpfen im Colosseum teilzunehmen - und um an Commodus Rache zu nehmen. Es soll die Schlacht um Karthago nachgestellt werden, bei der die Römer die Karthager vernichtet hatten. Die von den Sklaven gespielten Karthager sollen natürlich verlieren. Mit seinem Geschick als erfahrener ex-Feldherr gelingt es Maximus, seine Männer über die römischen Soldaten siegen zu lassen. Diese Verdrehung der Geschichte ist ein Affront gegen den Caesar, aber das Volk jubelt dem unbekannten Gladiator zu. Auch nachdem sich der totgeglaubte Maximus seinem Feind, dem Caesar, zu erkennen gibt, kann Commodus es nicht wagen, den neuen Helden und plötzlich prominenten Volksliebling einfach hinterrücks zu beseitigen, ohne den Zorn des Pöbels auf sich zu ziehen. Er kann Maximus nur in der Arena bezwingen. Maximus kann nur in einem öffentlichen Kampf sterben. Doch der Gladiator ist unbesiegbar. Die Macht des ungeliebten Caesars wankt immer mehr, schon beginnt das Volk sich über seine Schwäche lustig zu machen. Maximus ist zwar immer noch ein gefangener Sklave, aber seine alten Gefährten und Freunde in Rom und seine ehemaligen Legionen, die vor den Toren der Stadt lagern, sind ihm nach wie vor treu ergeben. Eingefädelt von Lucilla, verschwören sie sich mit ihm zu einem Staatsstreich gegen Commodus...

    Hollywood Regisseur Ridley Scott versuchte den antiken Monumentalfilm in modernem Gewand wiederzubeleben. Doch seine Charaktere haben nicht das schillernde Format von Julius Caesar und Cleopatra oder eines Nero. Der unrühmliche Commodus ist eher eine Randfigur der Geschichte vom Untergang des Römischen Reichs. Und trotz einiger Ähnlichkeiten hat "Gladiator" auch nicht den mythischen Pathos von "Ben Hur" oder "Spartacus". Statt korrekter römischer Historie wird hier allerlei Erfundenes und Zurechtgebogenes gepanscht, damit man eine Heldengeschichte des einsamen Einzelkämpfers bekommt. Die Figur Maximus wurde in Anlehnung an den historischen Livius aus mehreren Personen zusammengemixt. Augenfang sind bei dem Spektakel nicht die digital erschaffenen Volksmassen in den Rängen des computergenerierten Colosseums, sondern der vor der Bluescreen mit seinem Schwert herumfuchtelnde Russell Crowe. Selbst den Schauspieler Oliver Reed, der mitten während der Dreharbeiten verstarb, hat man für die noch ausstehenden Szenen einfach als fotorealistische Computergrafik weiterleben lassen. Zu diesem glattgebügelten Abenteuerstreifen wirkt die elegisch-tragische Musik von Hans Zimmer und Lisa Gerrard verschenkt, denn sie suggeriert eine emotionale Tiefe und eine epische Größe, die der Film nicht besitzt. "Gladiator" ist kühl berechnete Kinounterhaltung von der Stange, ein technisch steril hergestelltes Produkt für das anspruchslose Kommerzpublikum. Fast schon eine Ironie, diese Parallele zu den Spielen der Römer!
    (Pino DiNocchio)


    624419 DE
    Tonspur: Deutsch / Englisch
    Untertitel: D, E
    Länge: 149 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:2.35
    Extras: Audiokommentar


    624417 DE
    Tonspur: Deutsch / Englisch
    Untertitel: D, E
    Länge: 164 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:2.35
    Extras: Audiokommentar
    Extended Edition: verlängerte 164 Minuten Fassung
    Steelbook, Bonus Disc mit Hintergrundmaterial von der Produktion


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