THE GATE

  • Film DVD
  • deutsch + englisch
    83 Min.
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    Originaltitel: The Gate
    Regie: Tibor Takacs
    Musik: J. Peter Robinson, Michael Hoenig
    Darsteller: Stephen Dorff, Christa Denton, Louis Tripp, Kelly Rowan, Jennifer Irwin, Sean Fagan
    Kanada / USA 1987

    THE GATE - Das Tor zur Hölle

    Hinter dem Elternhaus von Glen wird der große alte Baum gefällt, in dem der Junge sein Baumhaus hat. Mitsamt der Wurzel holen die Arbeiter das mächtige Gewächs aus der Erde. In dem aufgerissenen Loch findet Glen einen aufgeschlagenen hohlen Stein, in dessen Inneren ein Kristall schimmert. Glen und sein Freund Terry hoffen noch mehr Edelsteine dort zu finden. Sie buddeln eine weitere Steinkugel aus. Bevor sie aufspringt, bewegt sich die Kugel und zeichnet eine merkwürdige Formel aus unbekannten Symbolen auf das Papier, auf dem sie liegt.
    Zufällig fahren am nächsten Tag die Eltern für drei Tage fort und lassen Glen mit seiner 16jährigen Schwester Alexandra als Babysitterin vertrauensvoll allein zu Hause. Al veranstaltet in der sturmfreien Bude eine rauschende Teenager Party. Da gibt es den ersten mysteriösen Zwischenfall. Die Jugendlichen erzählen sich zu später Stunde bei Kerzenlicht Gruselgeschichten und albern mit spiritistischen Experimenten herum. Aus Jux wollen sie Alexandras kleinen Bruder in der Luft schweben lassen, und der Junge wird tatsächlich von einer unsichtbaren Kraft in die Höhe gezogen! Am folgenden morgen ist der Hund Angus tot!
    Mysteriöserweise hat sich über Nacht das zugeschüttete Loch im Garten von selbst erneut aufgetan. Terry vermutet, daß es sich um einen Zugang zur Dämonenwelt handelt. Es ist das Vermächtnis der grausigen dunklen Vorgeschichte des Hauses. Mit Hilfe einer rückwärts abgespielten Heavy Metal Schallplatte erfährt Terry die Formel, mit der man das Tor für die Dämonen aus der Unterwelt öffnen und schließen kann. Noch ist das zufällig ausgelöste Öffnungsritual nicht ganz komplett, aber die Jungs ahnen nicht, daß dies draußen im selben Moment geschieht.
    Alexandras Kumpel Eric hat sich bereiterklärt, den toten Hund fortzuschaffen. Dummerweise ist die Tierkörperbeseitigungsanstalt wegen Ferien geschlossen. Also macht es sich Eric leicht, er schmeißt den Hundekadaver einfach in das Loch im Garten. Genau das ist der Auslöser, um das Tor für die Dämonen ganz zu öffnen. Für Glen, Al und Terry bricht in dem Haus die Hölle los...

    Auch wenn es in den Hauptrollen Kinder sind, die diesen Horror erleben, so ist der Film doch für die kleinen Zuschauer wirklich zu gruselig. Was als Jugendabenteuer anfängt, wächst sich zu handfestem Monster-Horror mit ekligen Effekten aus. Obwohl die ganze Geschichte ziemlich hanebüchen ist, tritt "The Gate" positiv aus den B-Filmen der 1980er Jahre heraus. Regisseur Tibor Takacs holt ein Optimum aus den teilweise einfach gemachten visuellen Effekten heraus. Besonders durch geschickte Kameraführung verstärkt er die Wirkung der Bilder. Es ist bestechend, wie man die billigsten Studiokulissen durch clevere Blickwinkel und Beleuchtungstechnik ganz großartig aussehen lassen kann. Die gefräßigen Dämonen sind echt fiese Viecher. Dazu gibt es einen hervorragenden Soundtrack mit düsteren Elektronikklängen, an dem übrigens mit dem gebürtigen Hamburger Michael Hoenig ein Musiker mitgewirkt hat, der einst als Support mit Tangerine Dream auf der Bühne gestanden hatte. In der Hauptrolle sieht man den blutjungen Stephen Dorff bei seinem ersten Spielfilm. Auch das macht "The Gate" zu einem lohnenden Film in der Sammlung. (Pino DiNocchio)


    637399 DE
    Tonspur: Deutsch / Englisch
    Untertitel: D
    Länge: 83 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:1.85
    Extras:  


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