ES

  • Film DVD
  • deutsch + englisch
    180 Min.
    637879 DE
  • Film BLU-RAY
  • deutsch + englisch
    180 Min.
    737871 DE

    Originaltitel: It
    Regie: Tommy Lee Wallace
    Musik:  
    Darsteller: Tim Curry, Richard Thomas, John Ritter, Tim Reid, Annette O'Toole, Richard Masur, Dennis Christopher, Harry Anderson, Jonathan Brandis, Seth Green, Brandon Crane, Adam Faraizl, Ben Heller, Emily Perkins, Marlon Taylor
    USA 1990

    Stephen King's ES

    Amerikanische Kleinstädte der 1950er Jahre. In ihnen lauert das Böse in Gestalt von Monstern, Dämonen und ähnlichem Gesocks. Das ist jedenfalls immer wieder Thema bei Stephen King. Und so beginnt die Geschichte um "Es" auch in einer solchen Kleinstadt. Halt, das ist nicht ganz richtig. Es beginnt eigentlich in den 1980ern, wo der erfolgreiche Schriftsteller Bill Denbrought einen Anruf seines alten Freundes Mike erhält. Der erzählt ihm, daß "Es" wieder da ist und Bill sofort in seine Heimatstadt, das kleine idyllische Fleckchen Derry in Maine (gleich neben Castle Rock), kommen muß. Und Bill erinnert sich an seine Kindheit. Die nächsten 90 Minuten spielen, mit Ausnahme von kleinen Pausen, dann in den 1950er Jahren.
    Als kleiner Junge hat Bill nicht nur den gewaltsamen Tod seines Bruders hinzunehmen, sondern auch die Gemeinheiten der Erwachsenen und die seiner ruppigen Mitschüler. Niemanden scheint es besonders zu interessieren, daß der Killer, der Bills Bruder und noch mehrere weiter Kinder umgebracht hat, noch auf freiem Fuß ist.
    Bill verbindet bald darauf eine tiefe Freundschaft mit sechs anderen Kindern, die alle Probleme mit ihrem Umfeld haben und von allen Seiten nur fertiggemacht werden, Ben Hanscom, weil er keinen Vater mehr hat und nicht gerade der Dünnste ist, Beverly Marsh, weil ihr Vater nur Hausmeister ist und weil dieser sie ständig prügelt, Eddie Kaspbrak weil er Asthma hat, Stan Uris, weil er Jude ist, Richie Tozier, weil er einfach ein komischer Kauz ist, und eben Mike Henfield, weil er schwarz ist.
    Dann stellen sich bei allen seltsame, schauerliche Visionen ein, von einem Clown, der ihnen das Himmelreich auf Erden verspricht und dann versucht sie zu töten. Doch, was die Kinder für Halluzinationen halten, sind keine. Das ahnen auch bald die Sieben und versuchen herauszufinden, wer dieser Clown ist. Dabei stoßen sie auf die Legende vom untoten Pennywise, einem grausamen Monster, das in Gestalt eines Clowns schon seit Jahrhunderten die Kinder Derrys tötet und diese dann in seinem Versteck, einem alten Turm, frißt.
    Um endlich wieder ruhig schlafen zu können, beschließen sie, dem Monster den Garaus zu machen und steigen vom Turm ab in die Kanalisation, treffen dort auf ihn und können ihn mit viel Glück schwer verletzen. Dieser zieht sich daraufhin in seine Höhle zurück. Wieder draußen schwört sich die Gruppe, falls "Es" jemals zurückkehren sollte, werden auch sie wieder da sein und den Kampf erneut aufnehmen.
    Dreißig Jahre später und Gegenwart. "Es" ist zurück, und sechs der Sieben sind bereit den Schwur zu erfüllen. Stan nimmt sich lieber selbst das Leben. In Derry sieht sich auch jeder der anderen mit dem Killerclown konfrontiert, der versucht, ihnen allen Angst zu machen und sie so zu verjagen, bevor sie zusammentreffen können. Doch dies gelingt ihm (natürlich) nicht, und so beginnt am nächsten Morgen wieder der Abstieg, den nicht jeder überleben soll.

    "Es" war die erste King-Verfilmung direkt fürs Kabelfernsehen. Innerhalb von drei nie langweiligen Stunden erzählt Tommy Lee Wallace eine richtig gute Geschichte, die sich weitgehend an den Roman hält. Sein Film spaltet sich in zwei Teile auf, einmal auf den 1950er Jahre Teil, der mehr die Situation und Freundschaft der Kinder und die langsam sich entwickelnde Bedrohung beschreibt, während der 1980er Jahre Teil mehr Zeit dem Clown Pennywise und dessen seltsamen Methoden widmet. Das Ganze ist sehr atmosphärisch und sehr spannend. Blut gibt es so gut wie gar nicht, Schockeffekte allerdings um so mehr. Daher verzeiht man auch gerne, daß "Es" nicht gerade plausibel und logisch und dafür mehr nach den üblichen TV-Konventionen inszeniert ist. Ein wesentlicher Pluspunkt ist die Besetzung mit Tim Curry. Auch wenn man ihn unter der Maske eigentlich nie erkennt, gelingt es ihm, den Clown Pennywise absolut böse, diabolisch und plastisch darzustellen. (Sebastian Schmidt - haikosfilmlexikon.de)


    637879 DE
    Tonspur: Deutsch / Englisch / Spanisch
    Untertitel: D, E + 14 weitere
    Länge: 180 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:1.85
    Extras: Audiokommentar


    737871 DE
    Tonspur: Deutsch / Englisch
    Untertitel: D
    Länge: 180 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:1.85
    Extras:  
    - minus - Covermotiv mit Zensurzeichen überdruckt


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