HILFE ICH HABE MEINE ELTERN GESCHRUMPFT

  • Film DVD
  • deutsch
    98 Min.
    648621 DE
  • Film BLU-RAY
  • deutsch
    98 Min.
    748621 DE

    Originaltitel: Hilfe ich habe meine Eltern geschrumpft
    Regie: Tim Trageser
    Musik:  
    Darsteller: Oskar Keymer, Georg Sulzer, Eloi Christ, Maximilian Ehrenreich, Lina Hüesker, Andrea Sawatzki, Otto Waalkes, Anja Kling, Julia Hartmann, Axel Stein, Johannes Zeiler
    Deutschland 2018

    HILFE ICH HABE MEINE ELTERN GESCHRUMPFT

    Der Lehrbetrieb am Otto-Leonhard-Gymnasium ist ganz im wiedergefundenen Geist seines Gründers unvergleichlich viel lebhafter und bunter geworden, und Direktorin Dr. Schmitt-Gössenwein hat es zu einiger Beliebtheit gebracht. Felix und sein Vater haben eine quietschbunte moderne Wohnung, und Mama ist von ihrem Job in Amerika zurück. Dafür sieht Papa plötzlich seine berufliche Zukunft als Architekt samt Familie in Dubai. Felix ist entsetzt. Er will nicht in die Wüste.
    Felix und seine Schulfreunde Ella, Robert, Chris und Mario sind, seit sie ihre Schule gerettet haben, jeder einen Kopf länger und ihre Stimmen sind tiefer geworden. Neues Unheil droht der ehrwürdigen Lehranstalt. Das alte Gemäuer bekommt so gewaltige Risse, daß es einzustürzen droht. Felix Eltern werden eilig herbeigerufen, mit ihrem Sachverstand als Architekten den Schaden zu begutachten. Da erwischt sie der Fluch: Sie schrumpfen - ebenso wie abermals Frau Schmitt-Gössenwein! Auslöser des neuerlichen Spuks ist ein Machtkampf zwischen dem Geist von Otto Leonhard und dem Geist der gefürchteten früheren Rektorin Hulda Stechbarth. Ihr hundert Jahre altes geschrumpftes Skelett wurde zufällig bei der Einrichtung des neuen Schulmuseums gefunden. Nun übernimmt sie in wiedererlangter menschlicher Gestalt das Regiment und beraubt Otto seiner Zaubermittel...

    Gegenüber dem witzigen Charme des ersten Films fällt die Fortsetzung deutlich ab. Es gibt zwar noch gute Gags, aber auch Wiederholungen. Die kaugummibunte Kulisse und das grell überblendete Digitalbild verstärken den Eindruck eines für die Barbie-Kinderstube hergestellten Produkts. Das widerstrebt ein bißchen dem Umstand, daß die Jungs in die Pubertät gekommen sind. Der Feinsinn von Otto Leonhards Lerntheorie weicht einem anderen Thema: Im Vordergrund steht jetzt Felix' Verhältnis zu seinen Eltern. Diese Beziehung zu klären ist eine zentrale Herausforderung in der Übergangsphase vom Kind zum Teenager. Felix entwickelt in der Familie seinen eigenen Standpunkt, der geprägt ist von seinen Bedürfnissen.
    Oskar Keymer zeigt eindrücklich die Veränderungen, die ein Junge innerhalb von 1-2 Jahren erfährt. Jähzornig und trotzig sucht sich seine Figur vor der erwachsenen Bevormundung abzugrenzen. "Wie groß er geworden ist", stellen auch die verblüfften Eltern aus einer neuen Perspektive fest. Kindliche Frechheit räumt das Feld für den ernsten Kampf um identitätsstiftende Interessen. Ganz schön kitzelig ist es, daß er auf einmal seine klein gewordenen Eltern pflegen und versorgen muß, als seien sie die Kinder. Der Rollentausch illustriert den Umbruch. Schade daß der Ansatz mit dem überdrehten Schluß wieder kassiert wird. (Pino DiNocchio)



    648621 DE
    Tonspur: Deutsch
    Untertitel: D
    Länge: 98 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:1.85
    Extras: Featurette: Geschichte und Spezialeffekte
    - minus - Covermotiv mit Zensurzeichen überdruckt


    748621 DE
    Tonspur: Deutsch
    Untertitel: D
    Länge: 98 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:1.85
    Extras: Featurette: Geschichte und Spezialeffekte
    - minus - Covermotiv mit Zensurzeichen überdruckt


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