PEER GYNT (2006)

  • Film DVD
  • deutsch
    80 Min.
    656969 DEnicht mehr im Handel
  • Film DVD
  • deutsch
    80 Min.
    656961 DE

    Originaltitel: Peer Gynt
    Regie: Uwe Janson
    Musik:  
    Darsteller: Ulrich Mühe, Robert Stadlober, Karoline Herfurth, Susanne-Marie Wrage, Kathrin Angerer, Max Hopp
    Deutschland 2006

    PEER GYNT (2006)

    Bauernsohn Peer Gynt ist ein Träumer. Lieber treibt sich der Bursche faul in der Gegend herum und dichtet schwermütige Verse, als sich auf dem elterlichen Hof nützlich zu machen. So verpaßt er glatt, wie ihm ein Anderer seine angehimmelte Ingrid ausspannt. Erbost taucht Peer als ungebetener Gast bei Ingrids Hochzeit auf und entführt die Braut. Peer macht sich zum Gespött des Dorfs. Gelangweilt vom unspektakulären Leben sucht Peer den Nervenkitzel. Er provoziert die Gesellschaft, bis er zum Gejagten wird.
    Schon erspäht der junge Flattergeist ein anderes Mädchen, in das er sich verliebt. Ist Solveig wirklich oder nur ein Fabelwesen aus seiner Fantasie? Ein Pakt mit dem Teufel scheint dem egozentrischen Draufgänger gerade recht als Reiseziel auf seiner Flucht aus der Realität. Der Teufel lockt mit Weibern. Die Tochter des Königs der Unterwelt wäre dem selbsternannten Königsohn Peer Gynt eine angemessene Frau. Doch die Hölle ist kein Zuckerschlecken. Auch wenn die dort geltenden Regeln wie die Pflicht zum Faulenzen einfach erfüllbar sind, hat der Vertrag, den Peer mit dem Herrn der Verderbnis eingeht, seine Tücken. Peers egoistisches, sorgloses Betragen hat hier schwere Konsequenzen. Für seine überhebliche Gier zahlt Peer Gynt alsbald mit einem Horrortrip. Da hilft kein Jammern und kein Winseln. Die Gespenster wird er nicht mehr los. Sein Begehren auf die Tochter des Teufels bindet Peer ewiglich...

    In der Weite der urtümlichen, von hohen mattgrünen Gräsern bedeckten norddeutschen Küstenlandschaft fällt es nicht schwer, sich sinken zu lassen und in den Tag hinein Luftschlösser zu bauen. In der nordischen Fischerregion mit Tümpeln, Kanälen und Dünen und teils skurrilen Kulissen wie dem großen Schiffswrack inszenierte Uwe Janson das Theaterstück "Peer Gynt" als Realfilm mit surrealer Atmosphäre. "Theater light" könnte man das bezeichnen, wie der Bühnenstoff als Avantgardekino auf die Leinwand gezaubert wird. Die visuelle Umsetzung als märchenhafter Film macht den Stoff zugänglicher, besonders für ein jugendliches Publikum. Dafür sorgt auch Jungstar Robert Stadlober als Lockvogel. Stadlober ist mit seiner nuscheligen Stimme leider eine Fehlbesetzung für das Theater. Für flapsige Teeniefilme mag es ihm bisher genügt haben, aber für ernsthaftes Schauspiel sollte der junge Herr eine Sprechausbildung machen, bevor er noch mehr Filme verdirbt.
    (Pino DiNocchio)


    656969 DE
    Tonspur: Deutsch
    Untertitel: keine
    Länge: 80 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:1.85
    Extras: Abgeschminkt: Ulrich Mühe (Interview)


    656961 DE
    Tonspur: Deutsch
    Untertitel: keine
    Länge: 80 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:1.85
    Extras: Abgeschminkt: Ulrich Mühe (Interview)
    - minus - Covermotiv mit Zensurzeichen überdruckt


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