FREMDE WESEN - ZAUBER DER ELFEN

  • Film DVD
  • deutsch + englisch
    94 Min.
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  • deutsch + englisch
    94 Min.
    659797 DE
  • Film BLU-RAY
  • deutsch + englisch
    97 Min.
    759797 DE

    Originaltitel: Fairy Tale: A True Story
    Regie: Charles Sturridge
    Musik: Zbigniew Preisner
    Darsteller: Peter O'Toole, Harvey Keitel, Florence Hoath, Elizabeth Earl, Paul McGann, Phoebe Nicholls, Bill Nighy
    Großbritannien 1997

    FREMDE WESEN - ZAUBER DER ELFEN - Fairy Tale: A True Story

    England stöhnt 1917 unter der Last des Weltkriegs. In London lenkt sich die geplagte Bevölkerung mit Unterhaltungsveranstaltungen von den Sorgen und Nöten ab. Zauberer und Illusionisten wie der Entfesselungskünstler Houdini bringen die Menschen mit spektakulären Vorstellungen zum staunen. Im Theater entführt das Bühnenstück "Peter Pan" die Zuschauer in eine fantasievolle Welt voller fremder Wesen.
    In einem kleinen Ort in Yorkshire trauert die Familie Wright um Joseph. Der Junge war mit erst 10 Jahren an einer Lungenentzündung gestorben. Seitdem bleibt das gemeinsame Kinderzimmer verschlossen, nichts soll darin verändert werden. Für Elsie hat der Vater ein neues Zimmer im Dachboden eingerichtet. In dem riesigen düsteren Raum lebt das 12jährige Mädchen zurückgezogen wie in einer Fantasiewelt. Ihr aus Naturmaterialien gefertigtes Puppenhaus, das sie noch zusammen mit ihrem Bruder gebaut hatte, ist in ihrer Vorstellung von Elfen, Feen, Gnomen und Zwergen bewohnt. Viel Zeit verbringt Elsie auch draußen am Bach, dort wo Josephs Lieblingsplatz gewesen war.
    Willkommene Abwechslung bringt der Besuch von Elsies Cousine. Frances ist in Afrika aufgewachsen, ihre Mutter lebt nicht mehr, ihr Vater ist als Soldat in Frankreich im Krieg und wird seit einiger Zeit vermißt. Polly und Arthur Wright nehmen ihre Nichte bei sich auf. Die zwei Mädchen verstehen sich blendend. Frances glaubt fest an die Existenz von Elfen. Als sie in den Bach fällt, erscheint ihr dort tatsächlich eine Elfe, ein winziges geflügeltes Wesen schwirrt um sie herum. Auch Joseph hatte die Elfen am Bach gesehen und zahlreiche Zeichnungen davon hinterlassen. Die Mädchen wollen den Erwachsenen nun beweisen, daß die Elfen wirklich da sind. Mit Onkel Arthurs Kamera gelingt es ihnen, zwei Fotos zu machen, auf denen eindeutig fliegende Elfen zu sehen sind.
    Tante Polly flüchtet sich in ihrer Trauer um Joseph in die Hoffnung, daß es Engel gibt, und daß ihr Junge vielleicht als Engel weiterlebt. Sie besucht einen Vortrag von Mr. Gardner von der Theosophischen Gesellschaft. Dort befaßt man sich mit allerlei esoterischen Dingen. Die Suche nach Übersinnlichem zieht in der Zeit der rasanten Umbrüche durch Technisierung und Wissenschaft viele Menschen an, die Antworten auf ihre Ängste vor den neuen Dingen dieser Welt suchen.
    Polly steckt Mr. Gardner die Fotos von den Elfen zu. Der ist völlig aus dem Häuschen. Die Fotografien erweisen sich als zweifellos echt und unverfälscht. Gardner läßt die sensationellen Bilder dem berühmten Schriftsteller Sir Arthur Conan Doyle zukommen, der an übernatürliche Erscheinungen glaubt, seit er mit dem Geist seines verstorbenen Sohns gesprochen hat. Doyles Freund, der populäre Illusionskünstler Houdini, hält das alles für Schwindel. Als Profi weiß er genau, daß Zauberei nur aus geschickten Tricks besteht. Aber Doyle ist so von der Echtheit der Elfen überzeugt, daß er die Mädchen in Yorkshire höchstpersönlich aufsucht. Er schenkt ihnen neue Kameras, um auszuschließen, daß die Ablichtungen der Elfen nur das fehlerhafte Produkt eines einzelnen Geräts sind. Auch mit den neuen Apparaten schießen Elsie und Frances am Bach wieder erfolgreich Fotos von Elfen.
    Sir Arthur beschließt, die Entdeckung publik zu machen. Die nunmehr bewiesene Existenz dieser Wesen könnte die Welt in ihren Grundfesten verändern. Durch Zeitungsartikel bricht im ganzen Land eine wahre Elfeneuphorie aus. Bald haben Schnüffler den Ort des wundersamen Geschehens ausgekundschaftet. Scharen von Schaulustigen und Abenteurern strömen in den idyllischen Landkreis und durchstöbern den friedlichen Bach. Das Elfenvolk muß flüchten. Elsie und Frances wissen, daß sie die Elfen nach dem Exodus nie wieder sehen werden. Doch es kommt anders...

    Das Finale des Films ist so atemberaubend schön, daß es pure Gänsehaut des Entzückens bereitet. Niemand mehr sollte an der Existenz von Elfen zweifeln! Filmkomponist Zbigniew Preisner jedenfalls dürfte schon welche gesehen haben, die ihn zu dem wundervollen Score inspiriert haben. Angenehm ist auch, daß die kleinen Mädchen ganz freundliche Prinzessinnen sind, die sich überhaupt nicht zickig benehmen. Das ist wohl die Konsequenz aus ihrer Verbundenheit mit der Dimension fremder Wesen. (Pino DiNocchio)


    659799 DE
    Tonspur: Deutsch / Englisch
    Untertitel: keine
    Länge: 94 Min.
    Bild: 4:3 Vollbild 1:1.66
    Extras:  


    659797 DE - mit Wendecover -
    Tonspur: Deutsch / Englisch
    Untertitel: D, E
    Länge: 94 Min.
    Bild: 16:9 Widerscreen 1:1.85
    Extras: Wendecover, Interviews


    759797 DE - mit Wendecover -
    Tonspur: Deutsch / Englisch
    Untertitel: D, E
    Länge: 94 Min.
    Bild: 16:9 Widerscreen 1:1.85
    Extras: Wendecover, Interviews


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