TRANSAMERICA

  • Film DVD
  • englisch
    99 Min.
    ohne deutsche Untertitel
    662718 UK
  • Film DVD
  • deutsch + englisch
    99 Min.
    662719 DEnicht mehr im Handel

    Originaltitel: Transamerica
    Regie: Duncan Tucker
    Musik: David Mansfield
    Darsteller: Felicity Huffman, Kevin Zegers, Elizabeth Pena, Graham Greene, Fionnula Flanagan, Burt Young, Carrie Preston, Grant Monohon
    USA 2004

    TRANSAMERICA

    Stanley steht kurz vor der Operation für die Geschlechtsumwandlung zur Frau, da kommt ein Anruf aus dem Jugendgefängnis von New York. Ein dort inhaftierter Teenager behauptet, Stanleys Sohn zu sein - das Resultat einer 17 Jahre zurückliegenden, flüchtigen College Bekanntschaft. Aber Stanley heißt jetzt Bree, und sie hat mit ihrer Vergangenheit als Mann eigentlich abgeschlossen. Ihre Therapeutin besteht jedoch darauf, daß Bree diese familiäre Angelegenheit noch vor der Operation regelt.
    Also reist sie nach New York und holt den Jungen aus dem Knast. Bree gibt sich als kirchliche Sozialarbeiterin aus, denn sie bringt es nicht fertig, Toby die Wahrheit zu offenbaren. Zu ihrem Entsetzen hat er vor, nach Los Angeles zu fahren und seinen Vater Stanley zu suchen. Da sie selbst ebenfalls zurück nach L.A. muß, fahren sie zusammen im Auto quer durch die Staaten. Auf dem langen Weg werden beide noch einmal auf schmerzliche Weise mit ihrer qualvollen Kindheit konfrontiert und kommen sich dadurch näher. Toby ahnt nicht, daß seine seltsame Begleiterin in Wirklichkeit sein Vater ist...

    Bei dem Vater-Sohn Roadmovie liegt die ungeheuere Spannung darin, wann denn während der Fahrt Toby nun die Wahrheit über Bree erfährt. Der Regisseur läßt den Zuschauer eine ganze Weile zappeln. Die beiden einander zunächst völlig fremden Hauptcharaktere werden sorgfältig aufgebaut, sie lernen sich Stück für Stück kennen und verändern sich selbst dabei immens.
    Bree hat an mehreren Fronten gleichzeitig zu kämpfen. Sie muß sich auf die bevorstehende Operation einstellen, durch die endgültig ihr Wandel vollzogen wird, sie muß sich mit der kränkend ablehnenden Haltung ihrer Eltern auseinandersetzen, und sie trägt plötzlich die Verantwortung für einen heranwachsenden Sohn.
    Toby ist ein noch recht orientierungsloser, undurchschaubarer, umwerfend gut aussehender Teenager auf Identitätssuche, der sein Geld als Stricher verdient und Drogen konsumiert. Dreamboy Kevin Zegers besticht in der Rolle vollkommen als unwiderstehlicher Schönling mit abgründigem Lebenswandel.
    Die Transsexualität ist nicht das Hauptthema des Films, obwohl das natürlich einen unübersehbaren Raum einnimmt. In erster Linie geht es um das bizarre Zusammenfinden von Vater und Sohn. Regisseur und Autor Duncan Tucker verzichtet auf jegliche Melodramatik und hält sich erfreulicherweise auch von jeder komödiantischer Albernheit fern. Es ist eine ernste Geschichte mit tragischen Elementen, die trotzdem viel Amüsantes bietet. Komisch ist in erster Linie die Figur Bree als eine ziemlich fertig aussehende Frau mittleren Alters mit ihrem übertriebenen weibischen Gehabe zu den immer noch kantig männlichen Gesichtszügen. Die Maske hat hier ganze Arbeit geleistet, um aus der Schauspielerin Felicity Huffman so eine Vogelscheuche zu machen. (Pino DiNocchio)



    662718 UK
    Tonspur: Englisch
    Untertitel: E
    Länge: 99 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:1.78
    Extras: Audiokommentar, Interviews, hinter den Kulissen, Musikvideo


    662719 DE
    Tonspur: Deutsch / Englisch
    Untertitel: D, E
    Länge: 99 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:1.78
    Extras: Audiokommentar, Interviews, hinter den Kulissen, Musikvideo


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