DIE BORGIAS

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    139 Min.
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    145 Min.
    769609 DE

    Originaltitel: Los Borgia
    Regie: Antonio Hernandez
    Musik:  
    Darsteller: Lluís Homar, Sergio Peris-Mencheta, María Valverde, Eloy Azorín, Sergio Múñiz, Paz Vega, Ángela Molina, Linda Batista, Roberto Álvarez, Antonio Dechent, Eusebio Poncela, Antonio Valero, Diego Martín, Roberto Enríquez, Miguel Ángel Muñoz
    Spanien 2006

    DIE BORGIAS

    Im Jahr 1492 läßt sich Kardinal Rodrigo Borgia in Rom um Papst wählen. Schon einer seiner Vorfahren war Papst gewesen. Doch die aus Spanien stammende und nach Italien übergesiedelte Adelsfamilie Borgia ist in Rom nicht sonderlich beliebt. Als Alexander VI. herrscht das Kirchenoberhaupt über das christliche Europa. Er tritt mit dem Ziel an, der maßlosen Selbstbereicherung der Kirchenmänner ein Ende zu machen. Der italienische Kirchenadel fühlt sich brüskiert von der anmaßenden Politik des Spaniers.
    Sogleich beginnt Rodrigo damit, seine vier unehelichen Nachkommen aus der Verbindung mit seiner Geliebten Vanozza de Cattanei durch strategische Verheiratungen in Schlüsselpositionen zu plazieren. Tochter Lucrezia geht an ein Mitglied der einflußreichen italienische Familie Sforza. Juan, der den vom Vater erkauften Titel Herzog von Gandia trägt und zum Armee Captain befördert wird, heiratet die Witwe seines Halbbruders Pedro. Jofré bekommt die heißblütige Sancia von Aragon, eine Tochter des Königs von Neapel. So sichert sich der Papst die Unterstützung wichtiger Herrscher in Spanien und Italien.
    Nur der zweitgeborene Sohn Cesare wird vom Vater dazu bestimmt, als Erzbischof von Valencia der Kirche zu dienen. Als Stammhalter und Erbfolger der Kirchendynastie der Borgia wird Cesare vom Papst zum Kardinal ernannt, worüber er recht verbittert ist. Sein Gelübde hält Cesare aber ebensowenig wie seinen Bruder Juan davon ab, mit der Schwägerin Sancia ins Bett zu steigen. In der Familie Borgia wird Moral nur nach außen gepredigt. Es herrscht ein wildes Sextreiben quer durch die Ehen, was zwischen den Brüdern Rivalitäten und Streit schürt. Selbst der Papst hat in seinen Gemächern regelmäßig unzweideutigen Damenbesuch. Das ungenierte Leben der Papstfamilie sorgt in der Öffentlichkeit für boshafte Gerüchte.
    Rodrigo Borgia ist ein eiskalt kalkulierender Machtpolitiker. Weil ihm die Sforza nicht genug Unterstützung entgegenbringen, läßt er Lucrezias Ehe annullieren. Kurzerhand erklärt er sie wieder zur Jungfrau, weil ihr Gatte angeblich nicht potent war, die Ehe zu vollziehen. Die Todfeindschaft der solchermaßen gedemütigten Sforza ist den Borgia dadurch sicher. Ein Mordanschlag folgt dem anderen. Für Rodrigo und seine Söhne wird es immer gefährlicher. Lucrezias nächster Ehemann, Alfonso von Aragon, Sancias Bruder, wird ebenso ermordet wie ihr Bruder und Papstsohn Juan. Selbst aus der alten Heimat Spanien kommt kaum noch Unterstützung für Rom, denn dort blickt man jetzt mit allen Augen auf das gerade entdeckte Amerika.
    Cesare gibt sein ungeliebtes Kardinalsamt auf, um als Feldherr in den Kampf zu ziehen, so wie er es immer schon tun wollte. Im Auftrag seines Vaters soll er mit einem Häuflein papstloyaler Gefolgsleute die widerspenstigen italienischen Fürsten mit Gewalt unterwerfen, die dem unpopulären Papst die Zahlung der Steuern verweigern. Vom französischen König mit dem Titel des Herzogs von Valentinois und Romagna bedacht, strebt Cesare die Eroberung ganz Mittelitaliens an, um der selbsternannten Dynastie der Borgia ein eigenes Königreich zu schaffen.
    Ihre unglaubliche Arroganz führt die Papstfamilie Borgia vorhersehbar in den Abgrund. Überall trachtet man ihnen nach dem Leben. Umzingelt von Feinden, die sie sich selbst gemacht haben, sitzen sie in der Falle...

    Am Ende dieses skandalerfüllten Pontifikats ist Alexander VI. ein Papst, den Kirche und Adel mitsamt seinem Anhang am liebsten aus den Geschichtsbüchern tilgen möchten. Den Spaniern indessen ist ihr unrühmlicher Landsmann ein großer Kinofilm wert. In einer Mischung aus Historienfilm, Familiendrama und Politkrimi wird die Geschichte der Borgia mit ihren Ausschweifungen auf der Kinoleinwand aufgeführt. (Pino DiNocchio)



    669609 DE
    Tonspur: Deutsch / Spanisch
    Untertitel: D
    Länge: 139 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:2.35
    Extras:  


    669601 DE
    Tonspur: Deutsch / Spanisch
    Untertitel: D
    Länge: 139 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:2.35
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    769609 DE - mit Wendecover -
    Tonspur: Deutsch / Spanisch
    Untertitel: D
    Länge: 145 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:2.35
    Extras: Wendecover


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