DER PFAD DES WIKINGERS

  • Film DVD
  • deutsch + norwegisch
    107 Min.
    680489 DE

    Originaltitel: Severed Ways: The Norse Discovery Of America
    Regie: Tony Stone
    Musik:  
    Darsteller: Clare Amory, Noelle Baily, Nathan Corbin, Tony Stone, Fiore Tedesco
    USA 2007

    DER PFAD DES WIKINGERS
    Severed Ways: The Norse Discovery Of America

    Bei einer Expedition in die Gewässer westwärts von Grönland entdeckten die Wikinger im Jahr 1007 ein neues Land, welches erst viele Jahrhunderte später als der nordamerikanische Kontinent bekannt wurde. Die nordischen Eroberer bauten Siedlungen und ließen sich nieder. Nach ersten kriegerischen Kontakten mit den Ureinwohnern, die sie Skraelinger nannten, folgte eine Zeit des friedlichen Tauschhandels zwischen den Völkern. Doch ein Diebstahl löste eine blutige Schlacht aus. Die Wikinger verließen das fremde Land wieder, weil sie dort auf Dauer keine Zukunft sahen. Zwei Kundschafter, die für tot gehalten wurden, blieben beim Rückzug allein in der Wildnis zurück.
    Die zwei Wikinger errichten sich ein Lager, jagen und fischen. Da sie nicht glauben, daß ihre Landsleute so bald zurückkehren, um sie zu holen, nutzen sie die Situation, um das neue Land weiter zu erkunden. Wenn sie fruchtbaren Ackerböden fänden, würden sie ihn für sich und ihre Familien beanspruchen.
    Bei ihrem Vordringen müssen die Wikinger auf der Hut sein, um nicht feindseligen Skraelingern zu begegnen. Doch statt auf Ureinwohner stoßen sie auf einen zum Christentum übergetretenen Mönch, der im Wald in einer Hütte lebt. Ihn betrachten sie nicht minder als Gegner, weil er ihren Glauben an Odin verhöhnt, so wie er sie als Heiden verachtet. Schließlich trennen sie die Wege der beiden Wikinger. Der Blonde landet im Zelt einer Skraelinger Frau...

    Bei Odin! So viel Mist hat noch selten eine ganze Filmlänge gefüllt. Zwei langhaarige, vergammelte Typen in abgerissenen Sweatshirts, die wie Wikingerkleidung aussehen sollen, stolpern die ganze Zeit wie besoffen durch den Wald und hacken mit Äxten auf Baumstämmen herum. Die Handkamera schafft es konsequent, das Motiv nicht korrekt ins Bild zu bekommen. Höhepunkt der Geschmacklosigkeit ist die Szene, wo der Typ seinen blanken Hintern in die Kamera streckt und eine Kackwurst ins Gebüsch preßt. Die Kerle mögen beim Filmen ihren Spaß gehabt haben.
    Gesprochen wird kaum, ein paar Brocken werden in Altnorwegisch gegrunzt, ansonsten schweigen sich die Männer an. Von dem vollmundig angepriesenen Heavy Metal Soundtrack ist nicht viel zu hören. Die teilweise ganz guten Landschaftsbilder sind mit mythischen Synthieteppichen und anderen atmosphärischen Klängen von Brian Eno und Popol Vuh hinterlegt, die sehr gut dazu passen und eine Stimmung von romantischer Einsamkeit erzeugen. Es muß ein Lebensgefühl von epischer Unendlichkeit gewesen sein, als die Erde noch so dünn besiedelt war, daß ein Mensch unberührte Landstriche bis zum Horizont für sich allein hatte. (Pino DiNocchio)


    680489 DE
    Tonspur: Deutsch / Altnorwegisch
    Untertitel: D
    Länge: 107 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:2.35
    Extras:  


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