FIRST DOG

  • Film DVD
  • deutsch + englisch
    86 Min.
    686839 DEnicht mehr im Handel
  • Film DVD
  • deutsch + englisch
    86 Min.
    686831 DEnicht mehr im Handel
  • Film BLU-RAY
  • deutsch + englisch
    95 Min.
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  • deutsch + englisch
    95 Min.
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    Originaltitel: First Dog
    Regie: Bryan Michael Stoller
    Musik:  
    Darsteller: John-Paul Howard, Eric Roberts, Tommy Tini Lister, Linda Bella, Kamilla Bjorlin, Paula Devicq, Tim Peyton, Eliza Roberts, Corbin Timbrook, Billy Baker
    USA 2010

    FIRST DOG

    aka: Zurück nach Hause
    aka: Der Hund des Präsidenten

    In Kalifornien läuft dem Waisenjungen Danny ein Hund zu. Die Telefonnummer auf dem Halsband von Teddy führt ins Weiße Haus. Tatsächlich sieht der Hund genau so aus wie der Hund des Präsidenten. Danny ist überzeugt, daß das der First Dog ist. Natürlich glaubt ihm das niemand. Alle Versuche, mit dem Präsidenten Kontakt aufzunehmen, sind erfolglos.
    Wenn man etwas findet, das jemand anderem gehört, soll man es dem Besitzer zurückgeben. Das hat Danny von der Pflegemutter, bei der er mit mehreren anderen Kindern wohnt, gelernt. Und der Präsident sagt den Bürgern immer "tue stets das Richtige". Danny glaubt, es sei das Richtige, dem Präsidenten seinen Hund zurückzubringen. Also läuft er aus Mrs. Angells Kinderheim weg und begibt sich mit Teddy auf die abenteuerliche Reise nach Washington D.C.
    Bald schon sind dem Jungen zwei unheimliche Männer in schwarzen Anzügen auf den Fersen, vor denen er flüchten und sich verstecken muß. Der freundliche Trucker Big Mike nimmt Danny und Teddy ein gutes Stück mit. Dann aber geraten die beiden an der Straße an ein Gangsterpärchen, das Teddy entführt, um für den Hund beim Präsidenten einen ordentlichen Finderlohn rauszuholen. Zum Glück hat Danny Big Mike zum Freund. Doch bis Washington ist es noch ein weiter Weg. Und am schwierigsten zu überwinden sind für einen kleinen Jungen und seinen Hund die letzten gefährlichen Meter vom Tor bis ins Innere des Weißen Hauses...

    "In Dog we trust", lautet das Motto dieses US-Präsidenten, der seinen Hund auch bei politischen Auftritten stets als Begleiter mitführt. Die Autoren fanden die Idee wohl selbst so lächerlich, daß sie den Präsidenten gleich zu so einem Softie machten, daß es den Eindruck macht, er sei vom anderen Ufer. Den Eindruck behält man auch bis zum Schluß, denn die First Lady wirkt mehr nur wie eine Alibigattin. Ein Familienleben hat das kinderlose Präsidentenpaar nicht, jedenfalls nicht bis sie dem aufgeweckten Danny begegnen. Seltsam, daß der Präsident seinen Hund gar nicht vermißt, nachdem der Vierbeiner in Ohio im Tumult eines Attentatsversuchs verlorengegangen war.
    Der kleine Junge ist unbeirrbar in seinem Glauben. Gegen die Vernunft aller Erwachsenen stellt sich Danny mit der fixen Idee, den Hund Teddy nach Washington bringen zu müssen, auf seine eigenen Beine. Nach dem Tod seiner Eltern hatte Danny viel Enttäuschung erlebt, besonders weil seitdem keine Familie ihn als Adoptivkind haben wollte. Das begründet seinen starken Willen, sich alleine durchzusetzen und nicht mehr auf die Erwachsenen zu hören. Ganz und gar nicht dazu paßt seine Vertrauensseligkeit, mit der er allzu schnell jedem Fremden verrät, in welch heikler Mission er mit dem Hund unterwegs ist. Dann ist in guter Junge, der auf sein Herz hört, aber eben auch noch ein Kind voller Naivität ist. Sehr nett ist der Gag, wo der Junge nicht versteht, weshalb im Greyhound Bus keine Hunde mitfahren dürfen, wo doch außen auf dem Bus ein großer Hund abgebildet ist.
    Das US-Publikum wird die Plausibilitätslücken im Plot nicht bemerken. Im Vordergrund schwingt der unvermeidliche Patriotismus als Leitthema. Das Präsidentenamt und das Weiße Haus werden zu Kultinstitutionen stilisiert. Als Übervater der Nation ist der Präsident moralisches Vorbild für ein nach Orientierung suchendes Waisenkind. Am Ende seiner turbulenten Reise bekommt Danny selbstverständlich die Bestätigung, daß er das Richtige getan hat. Und er wird mit einer besonderen Überraschung belohnt. Melodramatische Sentimentalitäten hat man bei dem Film zum Glück ebenso ausgespart wie platte Witze. Newcomer John-Paul Howard spielt seine Rolle sehr nüchtern. Auch der Hund wird nicht zur dressierten Zirkusnummer. Der schwarzbraune Hund kann zwar ein paar Kunststückchen, bleibt aber die meiste Zeit unauffällig, tapst ganz unaufgeregt durchs Bild und glotzt geistesabwesend in die Kamera, als würde ihn das ganze Spektakel nichts angehen. Der Junge und der Hund sind durch ihre sanfte, natürliche Art der große Pluspunkt an dem Film.
    (Pino DiNocchio)


    686839 DE - mit Wendecover -
    Tonspur: Deutsch / Englisch
    Untertitel: D
    Länge: 86 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:1.85
    Extras: Wendecover


    686831 DE
    Tonspur: Deutsch / Englisch
    Untertitel: D
    Länge: 86 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:1.85
    Extras:  
    - minus - Covermotiv mit Zensurzeichen überdruckt


    786839 DE - mit Wendecover -
    Tonspur: Deutsch / Englisch
    Untertitel: D
    Länge: 95 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:1.85
    Extras: Wendecover


    786831 DE
    Tonspur: Deutsch / Englisch
    Untertitel: D
    Länge: 95 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:1.85
    Extras:  
    - minus - Covermotiv mit Zensurzeichen überdruckt


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