MANDARA

  • Film DVD
  • deutsch
    300 Min.
    698709 DEnicht mehr im Handel
  • Film DVD
  • deutsch
    300 Min.
    698707 DE

    Originaltitel: Mandara
    Regie: Franz Josef Gottlieb
    Musik: Jürgen Knieper
    Darsteller: Horst Frank, Christina Kubinek, Florian Jentsch, Stefan Ernst, Gernot Endemann, Astrid Fournell, Hellmut Lange, Hans Clarin, Roger Hübner
    Deutschland (West) 1983

    MANDARA (TV 1983)

    In einer Sturmnacht im 19. Jahrhundert läuft ein durch von Strandpiraten falsch gesetzte Signalfeuer irregeleitetes Schiff vor der Küste des Fischerdorfs Breemster auf Grund. Die Kinder Eltje, Tochter des Apothekers, und ihr Freund Hendrik, die sich aus Neugier aus ihren Betten geschlichen haben, beobachten das gruselige Spektakel. Am Morgen in der Frühe werden sie von ihrem Versteck aus Zeugen, wie die maskierten Sturmmänner, so nennt man die Piraten, die angeschwemmte Fracht des untergegangenen Schiffs vom Strand einsammeln.
    Am Ufer finden Eltje und Hendrik einen Überlebenden. Es ist Prinz Shabu, der vom anderen Ende Welt kommt. Mit ihm wurde auch die bronzene Statue der bösen Göttin Mandara angespült, welche Shabu bei sich zuhause aus dem Tempel gestohlen hat, um zu verhindern, daß seine kleine Schwester zu einer Priesterin Mandaras gemacht wird - was ihren Tod bedeutet hätte.
    Und noch jemand ist mit dem Schiff gekommen: Ein böser Dämon, ein Diener von Mandara, der sich die Gestalt eines geheimnisvollen Mannes mit einem schwarzen Hut und schwarzen Mantel gibt. Dieser Herr läßt es in der Kirche von Breemster heftig spuken, während er sich dem Pastor als wohltätiger Kunstprofessor Hass vorstellt und großzügig für die Renovierung des Gotteshauses spendet.
    Shabus einziger Schutz gegen den Dämon ist der Stein des großen Rades, den er von der Statue abgenommen hat und als Amulett bei sich trägt, um sich den Dämon vom Leib zu halten. Geschickt stiftet der Dämon in dem Fischerort Chaos, Mißtrauen und Furcht. Sein Plan ist die Verwandlung der Kirche in einen Tempel der Mandara. Niemand ahnt etwas über das wahre Wesen des noblen Professors. Den Kindern glaubt natürlich keiner. So gewinnt der Dämon immer größere Macht. Das Mädchen Eltje erliegt den Versuchungen und wird zu seiner Priesterin. Dadurch wird sie zur Todbringerin für alle Lebewesen, die sie mit ihrer linken Hand berührt. Es gibt keine Rettung, die Katastrophe ist unabwendbar. Der Dämon entfesselt eine gewaltige Sanddüne, welche Breemster unter sich begräbt...

    150 Jahre nach diesen Ereignissen ist Breemster wieder vom Sand befreit und erfreut sich eines Daseins als Urlaubsort. Die Apothekertochter Eltje hat sich mit dem Berliner Stadtjungen Sven angefreundet, der an der Nordsee als Gast des Pastors Ferien macht. Die beiden sind die ersten, die die im Hafen angekommene Motoryacht eines Prinzen aus einem fernen Land sichten. Prinz Shabu ist auf den Spuren seines gleichnamigen Vorfahren, der einst an diesem Küstenort umgebracht worden war. Shabu möchte im Auftrag seines Vaters die damals verschollene Statue der Mandara und den Stein des großen Rades wiederfinden und in sein Land zurückbringen. Am gleichen Tag taucht ein rätselhafter Mann in Breemster auf. Die unheilvollen Geschehnisse aus der Vergangenheit scheinen sich zu wiederholen...

    Die fünfstündige TV-Serie teilt sich in der Mitte. Die erste Hälfte spielt Mitte des 19. Jahrhunderts, die Fortsetzung davon spielt Ende des 20. Jahrhunderts. Der heftige Zeitsprung macht sich neben der Kulisse auch im Vokabular bemerkbar. Für heutige Verhältnisse wirkt alles etwas verschlafen. Der Erzählgang der Geschichte ist gemächlich, bisweilen hat man den Eindruck, als stünden alle unter Valium. Besonders bei den Kinderdarstellern fällt auf, daß sie ihre Texte übertrieben intoniert wie auf einer Theaterbühne heruntersagen. Im Medium Film wird aber ein anderes Tempo erwartet, und dem wird diese Serie kaum gerecht. Da der Vorlage auch die literarische Prägnanz der großen Klassiker des Kinderabenteuers fehlt, hätte man alles in 120 Minuten abhandeln können.
    Auf eine Restaurierung des Materials hat man bei der DVD-Veröffentlichung leider verzichtet. Das Bild kommt in blassen Farben und liegt hinter einem penetranten Grauschleier. Da weist so mancher Technicolor Film aus der ersten Hälfte des Jahrhunderts selbst ohne Bearbeitung heute noch bessere Qualität auf. (Pino DiNocchio)


    698709 DE
    Tonspur: Deutsch
    Untertitel: keine
    Länge: 300 Min.
    Bild: 4:3 Vollbild 1:1.33
    Extras:  


    698707 DE - mit Wendecover -
    Tonspur: Deutsch
    Untertitel: keine
    Länge: 300 Min.
    Bild: 4:3 Vollbild 1:1.33
    Extras: Wendecover


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