ANUK - DER WEG DES KRIEGERS

  • Film DVD
  • deutsch
    93 Min.
    667999 CHnicht mehr im Handel
  • Soundtrack CD
  • Various410419nicht mehr im Handel

    Originaltitel: Anuk - Der Weg des Kriegers
    Regie: Luke Gasser
    Musik: Luke Gasser
    Darsteller: Luke Gasser, Gerhard Walter, Katy Winter, Stephan Eicher, Doro Pesch, Marc Storace
    Schweiz 2006

    ANUK - DER WEG DES KRIEGERS

    2300 Jahre vor christlicher Zeitrechnung befinden sich die zahlreichen Jägerstämme im Hochgebirge der Alpen im großen Bergkrieg.
    Nach dem Tod des Anführers Pe-Kai, der ins Land der Ahnen gegangen ist, wollen die Männer nicht dessen Sohn Anuk zum Oberhaupt des Stamms machen, sondern Moa-Te, den Sohn eines anderen einflußreichen Stammesmitglieds. Doch nur wenn Anuk die Stammesführung innehat, bekommt er seine Geliebte Kalija zur Frau. Diese will ihrerseits um keinen Preis die Gattin von Moa-Te werden, denn sie liebt Anuk.
    Während sich Moa-Te und Anuk noch einen Wettstreit liefern, um ihre Kräfte zu messen, wird das Dorf von einer kriegerischen Horde überfallen. Die Eindringlinge aus der Fremde, die auf großen Tieren reiten, wie sie die Bergbewohner noch nie gesehen haben, rauben alle Frauen.
    Anuk zieht tapfer los, um seine Geliebte Kalija sowie seine Schwestern zurückzuholen. Nach einem Kampf mit menschenfressenden Wilden landet Anuk verletzt im Haus beim Anführer eines befreundeten Nachbarstamms, den Efri, die sich vor vielen Wintern von den Naluk getrennt hatten, um neue Jagdgründe zu suchen, weil das karge Land sie nicht mehr alle nähren konnte.
    Bei den Efri lernt Anuk die Axt kennen, Werkzeug und zugleich Waffe aus Eisen, einem wundersamen Material, welches Händler aus der Ferne in die entlegenen Berge bringen. Meha, die stolze schöne Tochter des Gastgebers versüßt Anuk den Aufenthalt, bald fangen die beiden an sich zu lieben. Aber auch dieses Dorf wird Opfer des kriegerischen Volks aus der Fremde. Bei der Verfolgung der Räuber entdeckt Anuk, daß sein Rivale Moa-Te sein eigenes Volk verraten und sich mit dem bösen Feind verbündet hat...

    Die Schweizer Berge sind die Hauptattraktion in dem alpenländischen Kriegerepos. Sie liefern archaische Landschaftsbilder, wie man sie sonst nur aus den endlosen unberührten Weiten Zentralasiens kennt. Erstaunlich, daß in der völlig zersiedelten Schweiz noch Drehorte gefunden wurden, wo die Kamera die Naturkulisse so frei von Elementen der Zivilisation einfangen konnte, so urtümlich wie sie in der Vorzeit war.
    Hypnotische Electrorock-Klänge hüllen die Bilder der fellbekleideten Ureinwohner der Berge in eine mystische Atmosphäre.
    Der Schweizer Luke Gasser verwirklichte mit diesem Independent Film seine Interpretation von Heimatfilm. In den Details ist das natürlich mehr Fantasy als Historie, aber das verleiht der Sache gerade die besondere Komik. Die Besetzung besteht aus etlichen Leuten aus der Hardrock Szene, allen voran Doro Pesch. Diese Darsteller haben als Krieger und Jäger der Bronzezeit auch nicht viel schauzuspielen, sie tummeln sich die meiste Zeit des Films in ihren Fellen vor der Kamera und geben Grunzlaute von sich. Das schmale Budget merkt man nicht unbedingt, das ist gar nicht schlimm, die Optik stimmt nämlich. Das wirkliche Manko an der Produktion ist das überaus dürftige Skript. Es fehlt einfach die ganze Substanz an der Geschichte. Besonders nachdem der Film völlig unspektakulär einfach plötzlich zu Ende ist und der Abspann anläuft, ist man als Zuschauer doch etwas pikiert. Tolle Bilder, aber wo ist die Story? War's das? Ja, das war's - und tschüß! (Pino DiNocchio)


    667999 CH
    Tonspur: Deutsch
    Untertitel: keine
    Länge: 93 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:1.85
    Extras: Making of


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