BORN TO BE WILD |
|||
|---|---|---|---|
94 Min. | 620841 DE |
| Originaltitel: | Born to Be Wild | ![]() |
| Filmlänge: | DVD 90 Min. ohne Abspann | |
| Regie: | John Gray | |
| Musik: | Mark Snow | |
| Darsteller: | Will Horneff, John C. McGinley, Thomas F. Wilson, Helen Shaver, Jean Marie Barnwell | |
| USA 1995 |
"Das war ziemlich gut: Ihr werdet immer schneller!" kommentiert der jugendliche Delinquent ironisch anerkennend die Laufleistung der Polizisten, als er nach der Verfolgungsjagd am Stacheldrahtzaun festhängt. Zur Strafe für Autodiebstahl und Fahrens ohne Führerschein muß der 15jährige Rick im Forschungslabor der Universität putzen, wo seine Mutter arbeitet. Dort sitzt die imposante Gorilladame Katie im Versuchskäfig. Ricks Mutter untersucht mit allerlei wissenschaftlichen Test deren Intelligenz. Rick will das Tier nur zum Spaß ein bißchen necken, aber Katie ist zu schlau, um sich von einem mißmutigen Teenager ärgern zu lassen. Schnell verständigen sich der Junge und der Primat darauf, zusammen Spaß zu haben. Die beiden einsamen Wesen sind sich sofort eng verbunden. Beide beherrschen die Gebärdensprache.
Der Spaß dauert nur kurz. Der Besitzer des Gorillas holt sein Tier zurück. Katie war für die Wissenschaft nur an die Uni ausgeliehen. Jetzt, wo sein altes Gorillamännchen gestorben ist, will der Geschäftsmann Charnley die smarte Katie als wilde Bestie zum Publikumsfang in seinem Kaufhaus zur Schau stellen. So eine Tierquälerei! Rick bricht dort ein und befreit Katie. Aber wohin nun mit ihr?
Mit Hilfe eines Mädchens, das er aus der Schule kennt, macht sich Rick in einem geklauten Van auf den Weg Richtung Kanada. Wenn er es mit Katie bis über die Grenze schafft, hätten die US-Behörden keinen Zugriff mehr auf das Tier. Eine nervenzerreibende Reise beginnt. Katie ist ein großes Kuscheltier. Allerdings macht sie auch viel Unfug. Ihr ist nicht im geringsten bewußt, daß sie öffentlich gesucht wurden. Ein Junge und ein Gorilla fallen auch kaum auf...
Ein Abenteuer um eine tierische Liebe mit dem typischen US-amerikanischen Pathos der Vermenschlichung eines Wildtiers. Gorillas lassen sich nicht wie Schimpansen dressieren. Unter dem Kunstfell steckt ein Schauspieler, das sieht doch ziemlich unrealistisch aus. Es paßt aber zu dem übertrieben kindsköpfigen Vieh.
(Pino DiNocchio)
![]() |
620841 DE - mit Wendecover - | ![]() | |
| Tonspur: | Deutsch / Englisch | ||
| Untertitel: | keine | ||
| Länge: | 94 Min. | ||
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:1.78 | ||
| Extras: | Wendecover |
![]() | ![]() |