MAXIMILIAN |
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270 Min. | 622121 DE | ||
275 Min. | 722121 DE |
| Originaltitel: | Maximilian - Das Spiel von Macht und Liebe | ![]() |
| Regie: | Andreas Prochaska | |
| Musik: | ||
| Darsteller: | Jannis Niewöhner, Christa Theret, Alix Poisson, Tobias Moretti, Martin Wuttke, Stefan Pohl, Nicolas Wanczycki, Sylvie Testud, Max Baissette de Malglaive | |
| Österreich / Deutschland 2017 |
Im 15. Jahrhundert bestimmt die Rivalität zwischen dem Römisch-deutschen Reich und Frankreich die Schlachtfelder Mitteleuropas. Spielball in dem Konflikt ist das geographisch zwischen den beiden Großmächten eingekeilte Herzogtum Burgund.
1477 stirbt Karl der Kühne, Herzog von Burgund, im Kampf. Seine Tochter Maria wird Herzogin. Die selbstbewußte, aber politisch unerfahrene junge Frau denkt nicht daran, sich zu verehelichen, nur um ihren Reichtum und die Macht an einen Mann abzutreten. Die hohe Gesellschaft ist empört über so viel weiblichen Hochmut. Eine Frau als Herrscherin will niemand anerkennen.
Im Heiligen Römischen Reich will der habsburgische Kaiser Friedrich III. seinen Sohn Maximilian mit Maria verheiraten, um dadurch Burgund an das Reich zu binden. Der französische König Louis XI. will dem zuvorkommen. Sein Sohn, der Dauphin Charles, ein Knabe von 12 Jahren, soll Maria heiraten, um damit den Anspruch Frankreichs auf Burgund festzuschreiben.
Kaiser Friedrich III. ist pleite. Weil er ohne Geld keinen Krieg führen kann, muß er durch Verheiratung seiner Kinder paktieren. Maximilian ist eigensinnig. Er widersetzt sich seinem Vater. Auch seine jüngere Schwester, die dem ungarischen König zur Frau versprochen wird, um die Angriffe Ungarns auf Österreich zu stoppen, verweigert sich.
Hinter dem politischen Machtstreben stehen handfeste wirtschaftliche Interessen. Die deutsche Kaufmanns-Dynastie der Fugger will die Kontrolle über die Textilindustrie im burgundischen Flandern, bevor diese an Frankreich fällt. Die unersättliche Gier nach Macht und Profit ist im ausgehenden Mittelalter kein Privileg des Hochadels mehr. Mit den Kaufleuten treten neue Spieler auf die Bühne der Politik. Die Fugger finanzieren die habsburgische Einflußnahme in Burgund.
Maria von Burgund wird von beiden Nachbarmächten umworben. Für wen soll sie sich entscheiden? Der Druck wächst. Frankreich wiegelt das burgundische Bürgertum auf, sich gegen die faktisch machtlose Herzogin zu erheben und eine Beteiligung an der Regierung zu fordern.
Maximilian will ein großer Kämpfer sein. Am meisten kämpft er mit sich selbst, weil er die militärisch passive Politik seines Vaters verachtet, zugleich aber erkennen muß, daß seine eigenen Ideen das Reich auch nicht aus der Misere führen. Maximilian lenkt schließlich ein. Er weiß, daß er keine andere Wahl hat, als an den burgundischen Hof zu reisen, um Maria zu ehelichen. Wider Erwarten verlieben sich die beiden ineinander.
Als neuer Herrscher von Burgund räumt Maximilian entschlossen mit der bürgerlichen Opposition auf. Die von Frankreich unterstützen Verschwörer sollen ausgeschaltet werden. Maximilian leiht sich Geld von den Fuggern und läßt damit die burgundischen Kaufleute eine Armee für den Krieg gegen Frankreich aufstellen. So bekommt er neben Familienglück das, was er immer wollte: Er darf mit dem Schwert in eine fürchterliche Schlacht ziehen.
Intrigen, Verrat, Spionage - alles keine Erfindungen der Neuzeit. Der ausladende Kostümfilm erzählt in freier Interpretation von dem historischen Machtkampf um Burgund, in dem Maximilian von Habsburg die zentrale Rolle zukam.
In der 1. Episode des österreichisch-deutschen TV-Dreiteilers werden die komplizierten Verhältnisse dargelegt. Die 2. Episode bietet Zwischenraum für ruhigere Töne. Es gibt Momente zum Innehalten. Die Figuren bekommen Zeit zum Nachdenken und Sinnieren. Die letzte Episode bringt dann den Showdown. Die Würfel fallen, Geschichte wird geschrieben.
(Pino DiNocchio)
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622121 DE | |
| Tonspur: | Deutsch | |
| Untertitel: | keine | |
| Länge: | 270 Min. | |
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:1.78 | |
| Extras: | ||
| - minus - | Covermotiv mit Zensurzeichen überdruckt |
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722121 DE | |
| Tonspur: | Deutsch | |
| Untertitel: | D | |
| Länge: | 275 Min. | |
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:1.78 | |
| Extras: | ||
| - minus - | Covermotiv mit Zensurzeichen überdruckt |
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