EMIL UND DIE DETEKTIVE (2001)

  • Film DVD
  • deutsch
    107 Min.
    622639 DEnicht mehr im Handel
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    107 Min.
    622631 DEnicht mehr im Handel
  • Film DVD
  • deutsch
    107 Min.
    622637 DE
  • Film BLU-RAY
  • deutsch
    107 Min.
    722637 DE

    Originaltitel: Emil und die Detektive
    Filmlänge: BD 103 Min. ohne Abspann
    Regie: Franziska Buch
    Musik:  
    Darsteller: Tobias Retzlaff, Anja Sommavilla, Jürgen Vogel, Maria Schrader, David Klock, Maximilian Befort, Tobias Unkauf, Maurice Kumar, Tim Hansen, Thando Walbaum, Kai Wiesinger
    Deutschland 2001

    EMIL UND DIE DETEKTIVE (2001)

    Emil Tischbein muß auf vieles verzichten, denn sein Vater ist arbeitslos, die Mutter ist abgehauen. Als der Vater endlich eine Arbeit als Vertreter findet, rast er vor Freude mit dem Auto nach Hause und landet dabei im Acker. Weg ist der Führerschein. Wie soll er jetzt ohne Führerschein den neuen Job antreten?
    Während er noch im Krankenhaus liegt, schickt er seinen 12jährigen Sohn erstmal für zwei Wochen Ferien in die große Stadt, nach Berlin. Dort soll er bei der Pastorin Hummel und ihrem Sohn Gustav wohnen. Im Zug begegnet Emil dem zwielichtigen Ganoven Max Grundeis. Der verklickert dem Jungen, er könne in Berlin einen neuen Führerschein für seinen Vater kaufen. Doch als Emil nach einem Nickerchen im Zug aufwacht, stellt er fest, daß er ausgeraubt wurde, sein ganzes Geld ist weg, und Grundeis hat sich aus dem Staub gemacht.
    Das will Emil nicht auf sich sitzen lassen. Vom Bahnhof aus verfolgt er den miesen Gauner. Bald trifft er auf ein vorwitziges Mädchen namens Pony Hütchen und ihre Kinderbande. Gemeinsam machen sich die Kinder ans Werk, den gemeinen Dieb zur Strecke zu bringen und Emil sein Geld wieder zu beschaffen. Bis sie ihr Ziel erreichen, erleben die kleinen Detektive allerhand gefährliche Abenteuer...

    Seit Erich Kästner das berühmte Buch "Emil und die Detektive" geschrieben hat, hat sich in der Welt einiges verändert. Aber die Geschichte an sich ist ein zeitloser Klassiker geblieben. So funktioniert sie auch im multikulturellen Berlin des 21. Jahrhunderts, wo die Kids aus verschiedenen Volksgruppen kommen und mit Computer, Handys und Skateboards ausgerüstet sind. Denn die Botschaft ist so aktuell wie eh und je: Gemeinsam sind Kinder stark. Mit bis zu 800 Kindern, die im Finale durch die Straßen stürmen, ist das eine der aufwendigsten deutschen Kinderfilmproduktionen. Und das hat seine Berechtigung, nicht nur, weil auch erwachsene Zuschauer bei diesem rasanten, coolen Streifen einiges zu Schmunzeln haben. Hervorzuheben sind neben einem herrlich fiesen Jürgen Vogel als Max Grundeis die schauspielerischen Leistungen der beiden jungen Hauptdarsteller Tobias Retzlaff und Anja Sommavilla, vor allem in den Dialogszenen zwischen den beiden. Auf der DVD sind Aufnahmen vom Vorsprechen dieser Szenen beim Casting zu sehen, da merkt man sofort, daß die zwei aus gutem Grund für die Rollen ausgewählt wurden. Auch Maximilian Befort als überdrehter falscher Emil kommt lässig rüber.
    Wie schon bei der 1954er Verfilmung hat man eine eigene Einleitung erfunden. Hier ist es die Sache mit Emils arbeitslosem Vater, der an Stelle der Mutter steht. Außerdem dichtet man Grundeis noch weitere Raubzüge an. Die Kernszenen aus der Buchvorlage wurden beibehalten, wenngleich sie reichlich ausgeschmückt wurden. Weshalb man jedoch die zwei Hauptfiguren neben Emil vertauscht hat, das wissen die Götter. Den Gustav mit der Hupe hat man hier zum schüchternen Pastorinnensöhnchen degradiert, und aus Cousine Pony Hütchen hat man in dieser schändlichen Literaturverfälschung eine freche Straßengöre gemacht. Als Motiv für solchen Schwachsinn kann man wohl nur vermuten, daß einmal mehr ein klassischer Jungenroman zum Opfer einer Pseudoemanzipation wurde, indem an die Stelle des Jungen als Kinderbandenführer ein Mädchen gepflanzt wurde, von wegen Gleichberechtigung der Geschlechter bei der Rollenverteilung. Mit einer modernen Inszenierung hat das nichts zu tun, es ist nur ein Ärgernis, ob dessen sich Kästner im Grab umdrehen würde.
    (Pino DiNocchio)



    622639 DE
    Tonspur: Deutsch
    Untertitel: keine
    Länge: 107 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:1.85
    Extras: Audiokommentar, Making of, Aufnahmen von der Bewerbung der Schauspieler


    622631 DE
    Tonspur: Deutsch
    Untertitel: keine
    Länge: 107 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:1.85
    Extras: Audiokommentar, Making of, Aufnahmen von der Bewerbung der Schauspieler
    - minus - Covermotiv mit Zensurzeichen überdruckt


    622637 DE - mit Wendecover -
    Tonspur: Deutsch
    Untertitel: D
    Länge: 107 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:1.85
    Extras: Wendecover


    722637 DE - mit Wendecover -
    Tonspur: Deutsch
    Untertitel: D
    Länge: 107 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:1.85
    Extras: Wendecover


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