COLD CREEK MANOR |
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114 Min. | 646419 DE | nicht mehr im Handel |
| Originaltitel: | Cold Creek Manor | ![]() |
| Regie: | Mike Figgis | |
| Musik: | Mike Figgis | |
| Darsteller: | Dennis Quaid, Sharon Stone, Stephen Dorff, Kristen Stewart, Ryan Wilson, Juliette Lewis, Christopher Plummer | |
| USA / Kanada 2003 |
Familie Tilson will dem hektischen Leben von New York City entfliehen. Also kaufen sie sich ein Haus auf dem Land. Dort, in Cold Creek Manor, sollen die Kinder Kristen und Jesse in einer sicheren Umgebung aufwachsen. Das alte Haus ist sehr groß und sehr renovierungsbedürftig - und sehr billig. Der Vorbesitzer hat es nämlich wegen zu vieler Schulden an die Bank verloren, und die wird es anderweitig nicht los.
Es befindet sich auch noch der ganze Hausrat des ehemaligen Bewohners Dale Massie darin. Der hat ganz zufällig genau jetzt seine Gefängnisstrafe abgesessen und kreuzt justament wieder im Ort auf, als die Tilsons einziehen. Daß nun Fremde aus der Stadt sein Haus in Besitz genommen haben, schmeckt ihm gar nicht. Aber zunächst versucht er seinen Ärger zu überspielen, indem er sich den mit der Baustelle in der Tat etwas überforderten Tilsons als freundlicher Hilfsarbeiter für die Renovierung anbietet. Cooper und seine Frau Leah sind zwar froh für die Hilfe, aber auch mißtrauisch. Etwas an diesem Kerl ist seltsam.
Eines Morgens bricht der Horror los. Das Haus ist voller Schlangen! Dale kommt genau zur rechten Zeit als Retter. Doch Cooper verdächtigt Dale, die Schlangen ausgesetzt zu haben. Nun beginnt Dale böse zu werden und die Tilsons zu terrorisieren. Es geschehen noch mehr gräßliche Dinge. Kristens Pferd treibt tot im Swimming Pool. Cooper stellt Nachforschungen über Dale und seine Vergangenheit an. Er stößt auf erschreckende Spuren und Hinweise. Hat Dale etwa vor Jahren seine eigene Frau und seine Kinder getötet und auf dem Grundstück verscharrt?
Das ist ein ziemlich lahmer Psychothriller. Es gibt keine wirklichen Schockmomente und keine Stelle, wo einem der Schreck in die Glieder fahren würde. Dafür sind die Horrorszenen alle zu harmlos, um nicht zu sagen zu lächerlich. Keines der Kinder hat einen substanziellen Part in der Handlung, sie bleiben beide nur Randfiguren zum Ausschmücken der Logiklöcher in Cooper Tilsons Verhalten. Man weiß von Anfang an, wer der Bösewicht ist. Daran ändert sich auch im Verlauf von fast zwei Stunden nichts. Man fragt sich dann am Ende, was der Film eigentlich sollte.
(Pino DiNocchio)
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646419 DE | |
| Tonspur: | Deutsch / Englisch | |
| Untertitel: | D, E + 3 weitere | |
| Länge: | 114 Min. | |
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:1.85 | |
| Extras: | Audiokommentar des Regisseurs |
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