DIE PASSION CHRISTI |
|||
|---|---|---|---|
121 Min. englische Untertitel | 647152 UK | nicht mehr im Handel | |
121 Min. deutsche Untertitel | 647154 DE | nicht mehr im Handel | |
121 Min. deutsche Untertitel | 647156 DE | ||
127 Min. / Definitive Edition englische Untertitel | 747152 UK | nicht mehr im Handel | |
127 Min. deutsche Untertitel | 747156 DE |
| Originaltitel: | The Passion of The Christ | ![]() |
| Regie: | Mel Gibson | |
| Musik: | John Debney | |
| Darsteller: | Sergio Rubini, Maia Morgenstern, Monica Bellucci, James Caviezel, Matthia Sbragia | |
| USA 2004 |
Der Prediger Jesus von Nazareth erzürnt die Priester des jüdischen Tempels von Jerusalem. Seine Lehren seien Gotteslästerung, befinden sie. Und daß er sich gar als Sohn Gottes bezeichnet, als Messias, und neuer König der Juden sein möchte, das ist unerhört. Die Hohepriester lassen Jesus gefangennehmen und sprechen ein Todesurteil gegen ihn aus. Weil sie ihn unter der römischen Oberherrschaft nicht selbst richten dürfen, liefern sie ihn an den römischen Statthalter aus. Jesus ist ein gefährlicher Sektierer und Aufwiegler, argumentieren sie, und er hetze das Volk dazu auf, dem römischen Kaiser die Tributzahlung zu verweigern.
Doch der römische Konsul weiß um die große Anhängerschaft des populären Predigers. Er fürchtet Unruhen in seiner Provinz, die den Kaiser in Rom verärgern würden, wenn er den Mann hinrichten ließe. Also überträgt er es ganz schlau dem König Herodes, über die Schuld des Predigers zu urteilen. Herodes findet keine Schuld, trotzdem fordern die Priester energisch eine Bestrafung: Er soll gekreuzigt werden! Erst unter massivem Druck der jüdischen Priesterschaft läßt der römische Statthalter Jesus ganz fürchterlich auspeitschen und stimmt danach der Kreuzigung zu. Noch am Kreuze hängend, blutbesudelt und in seinem zerschundenen Körper Höllenqualen erleidend, treten die Priester vor ihn und verhöhnen ihn, während die römischen Soldaten vor Abscheu über das grausige Spektakel sich fast übergeben...
Es ist natürlich unbestreitbar, daß Jesus von Nazareth mit seinen Ideen die Autorität der Priester untergraben hat und damit das ganze, auf absolutistischer Religion basierende Machtgefüge der jüdischen Gesellschaft ins Wanken brachte. Gegenüber den Römern erwiesen sich die religiösen Herrscher als willfährige Kollaborateure, denn mit der Fremdbesatzung konnten sie leben, nicht aber mit einem Aufrührer, welcher ihr eigenes Volk gegen sie aufbrachte.
Nie zuvor hat es in der Filmgeschichte jemand gewagt, in solcher Deutlichkeit zu zeigen, daß es seinerzeit die Juden waren, die Jesus verurteilt und ans Kreuz genagelt haben, und daß die Römer dabei als die formale Exekutive nur Statisten waren. Mel Gibson wird für diesen Film von den heute lebenden Juden bitterst angefeindet und als antijüdisch beschimpft, und auch weite Teile der christlichen Welt reagierten irritiert bis ablehnend auf das Werk. Doch Mel Gibson gebührt Hochachtung für seinen Mut, endlich die Wahrheit unverschleiert zur Sprache zu bringen und sich nicht von der allmächtigen jüdischen Lobby einschüchtern zu lassen.
Empfindliche Gemüter ertragen nicht die Brutalität und Blutigkeit des Martyriums. Dabei zeigt der Film nur in authentisch inszenierten Bildern eine Rekonstruktion der Geschichte, so wie sie sich den Schilderungen in den heiligen Schriften des Neuen Testaments zufolge damals zugetragen haben müßte. Die Kreuzigung war sicherlich nicht der romantisch verklärte Heldentod, als den die christlichen Kirchen sie in ihren Passionsaufführungen darstellen.
Schließlich handelt es sich bei der Geschichte um Jesus aber auch um weit in der Vergangenheit liegende Ereignisse aus einer nur vage überlieferten Legende, von denen bis heute noch nicht mal bewiesen ist, ob sie überhaupt stattgefunden haben. Es gibt keine wissenschaftlich gesicherten Fakten, Jesus mag genausogut eine reine Romanfigur sein, wie König Arthus oder Odysseus.
Gibsons These, daß die jüdischen Priester für die Beseitigung jenes visionären Predigers verantwortlich waren, ist im politischen Kontext der damaligen Zeit die wahrscheinlichste, auch wenn das vielen Leuten nicht in ihr verbogenes Weltbild paßt.
(Pino DiNocchio)
![]() |
647152 UK | |
| Tonspur: | Aramäisch und Lateinisch (mehrsprachige Fassung) | |
| Untertitel: | E | |
| Länge: | 121 Min. | |
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:2.35 | |
| Extras: |
![]() |
647154 DE | |
| Tonspur: | Aramäisch und Lateinisch (mehrsprachige Fassung) | |
| Untertitel: | D, E | |
| Länge: | 121 Min. | |
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:2.35 | |
| Extras: | Hinter den Kulissen |
![]() |
647156 DE - mit Wendecover - | ![]() | |
| Tonspur: | Aramäisch und Lateinisch (mehrsprachige Fassung) | ||
| Untertitel: | D, E | ||
| Länge: | 121 Min. | ||
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:2.35 | ||
| Extras: | Wendecover, Making of |
![]() |
747152 UK | |
| Tonspur: | Aramäisch und Lateinisch (mehrsprachige Fassung) | |
| Untertitel: | E | |
| Länge: | 127 Min. | |
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:2.40 | |
| Extras: | Wendecover, Kinofassung und zusätzlich alternative Schnittfassung der Grafikabteilung, Audiokommentar, Deleted Scenes, Featurette |
![]() |
747156 DE - mit Wendecover - | ![]() | |
| Tonspur: | Aramäisch und Lateinisch (mehrsprachige Fassung) | ||
| Untertitel: | D, E | ||
| Länge: | 127 Min. | ||
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:2.35 | ||
| Extras: | 4 Audiokommentare, Making of, 2 Deleted Scenes, 5 Featurettes, Podiumsdiskussion |
![]() | ![]() |