DIE GESCHICHTE VOM WEINENDEN KAMEL |
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87 Min. | 649949 DE | nicht mehr im Handel | |
87 Min. | 649945 DE | ||
87 Min. | 749949 DE | nicht mehr im Handel |
| Originaltitel: | Die Geschichte vom weinenden Kamel | ![]() |
| Regie: | Luigi Falorni, Byambasuren Daava | |
| Musik: | ||
| Darsteller: | Janchiv Ayurzama, Chimed Ohin, Amgaabazar Gonson, Odgerel Ayusch, Enkhbulgan Ikhbayar, Uuganbaatar Ikhbayar | |
| Deutschland / Mongolei 2003 |
Bei einer Nomadenfamilie in der Wüste Gobi wird ein weißes Kamel geboren. Das ist selten, üblicherweise haben die großen zweihöckrigen Tiere Zentralasiens ein braunes Fell. Von der Laune der Natur irritiert, nimmt die Kamelmutter Ingen Temee ihr Junges nicht an. Sie läßt Botok keine Milch trinken. Wenn sie es nicht säugt, ist sein Überleben ungewiß.
Die Viehnomaden melken ihre Kamele, die Milch stellt auch für die Menschen eine wichtige Nahrungsquelle dar. Das Kleine von Hand mit dem Trinkhorn aufzuziehen, ist zu jedoch mühsam.
Das verstoßene kleine Kamel weint und schluchzt bitterlich. Die Nomaden sind verzweifelt. Nur noch ein altes Ritual könnte die Rettung für Botok bringen. Die Kinder Dude und sein kleiner Bruder Ugna reiten auf Kamelen den langen Weg durch die Wüste bis zur nächsten Stadt. Sie sollen von dort einen Musiker holen, der die Pferdekopfgeige spielt. Dieser soll der Kamelmutter ein Lied vorspielen, um ihr Herz zu erweichen und sie umzustimmen. Die betörende Musik und der Gesang sind die letzte Chance, die Mutter mit dem hungrigen Jungen zusammenzubringen...
Der Film besticht mit seiner Klarheit. Trotz ungeheuer rührender Szenen ist hier nichts überdramatisiert. Wie in einem Dokumentarfilm sieht man viele Details aus dem Alltag der mongolischen Viehnomaden. Besonders die enge Verbundenheit mit ihren Nutztieren, die sie wie Familienmitglieder betrachten, wird in dieser poetischen Erzählung deutlich. Alle sorgen sich um das kleine Kamel. Die Menschen lassen nichts unversucht, dem Jungtier zu helfen. Es zu verlieren wäre nicht nur ein wirtschaftlicher Verlust, sondern würde auch schmerzliche Gefühle bereiten. Wo rationale Mittel nichts mehr ausrichten können, wird auf die Magie zurückgegriffen. Die in der Natur verwurzelte Spiritualität vermag sicher so manches zu bewirken.
(Pino DiNocchio)
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649949 DE | |
| Tonspur: | Deutsch / Mongolisch | |
| Untertitel: | D | |
| Länge: | 87 Min. | |
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:1.85 | |
| Extras: | Bei den Dreharbeiten, Interviews |
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649945 DE - mit Wendecover - | ![]() | |
| Tonspur: | Deutsch / Mongolisch | ||
| Untertitel: | D | ||
| Länge: | 87 Min. | ||
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:1.85 | ||
| Extras: | Wendecover, Booklet |
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749949 DE - mit Wendecover - | ![]() | |
| Tonspur: | Deutsch / Mongolisch | ||
| Untertitel: | D | ||
| Länge: | 87 Min. | ||
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:1.78 | ||
| Extras: | Wendecover, Bei den Dreharbeiten, Interviews |
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