THERE WILL BE BLOOD |
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151 Min. | 663069 DE | nicht mehr im Handel | |
151 Min. | 663067 DE | nicht mehr im Handel | |
151 Min. | 663061 DE | ||
158 Min. | 663067 DE | nicht mehr im Handel | |
158 Min. | 663069 DE |
| Originaltitel: | There Will Be Blood | ![]() |
| Regie: | Paul Thomas Anderson | |
| Musik: | ||
| Darsteller: | Daniel Day-Lewis, Dillon Freasier, Paul Franklin Dano, Kevin J. O'Connor, Ciaran Hinds, Sydney McCallister, Colton Woodward, Hans Howes, Paul F. Tompkins | |
| USA 2007 |
Verwegene Männer hacken im Schweiße ihres Angesichts Löcher in den felsigen Wüstenboden Kaliforniens. Was sie mit viel Glück in den ausgesprengten Schächten finden, ist eine schwarze, klebrige, stinkende Flüssigkeit, die aus der Tiefe emporquillt und blubbert. Es ist Erdöl.
Der zielstrebige Geschäftsmann Daniel Plainview bringt es im Erdölgeschäft zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu einigem Erfolg. Mit dem Verdienst aus den ersten von ihm entdeckten Ölquellen erwirbt er große Landflächen mit Ölvorkommen, die er in Parzellen an einzelne Glücksritter zur Ausbeutung lizenziert.
Eines Tages taucht ein junger Mann in Plainviews Büro auf, der glaubt, unter dem fruchtlosen Steinland der Ziegenranch seiner Familie gäbe es Öl. Daniel macht sich mit seinem kleinen Sohn HW auf den Weg, um den Tip zu überprüfen. Tatsächlich verheißt das Gebiet ein profitables Ölvorkommen. Plainview & Sohn werden als Investoren zu Förderern eines wirtschaftlichen Aufschwungs für die Gemeinde. Alle finden Arbeit.
Von dem jungen Prediger Eli, der mit unersättlicher Gier Geld für seine Kirche fordert, hält Daniel nichts. Er übergeht dessen fromme Wünsche und eröffnet sie Ölförderanlage ohne kirchlichen Segen. Das rächt sich bald. Ein Unglück geschieht, bei dem HW sein Gehör verliert. Darauf verstummt der Junge, er wird apathisch. Daniel ist verzweifelt. Die vielfältigen Herausforderungen bei der Erschließung des Ölfelds kann er mit seiner hartnäckigen Haltung bewältigen, aber seinen Sohn zu heilen, das ist ihm trotz seines Reichtums nicht möglich.
Dann taucht Daniels Bruder Henry auf, von dessen Existenz er bisher nichts wußte, weil er in jungen Jahren schon seine Familie verlassen hatte. Der Bruder gibt Daniel eine Reflexionsfläche, sich über seinen eigenen Charakter klar zu werden. Henry wild bald als Betrüger entlarvt. Aber für Daniel Plainview kann seinem Schicksal nicht entrinnen. Immer fanatischer verfolgt er seine geschäftlichen Ziele, sich gegen und mit den zwei allmächtigen großen Ölgesellschaften zu behaupten. Der Bau einer Pipeline zur Küste soll die teuere Eisenbahn umgehen. Zugleich verschärft sich Daniels Feindschaft mit Eli. Geld und Gott spalten die Gemeinde, Blut und Öl fließen aus ihren Eingeweiden...
Ein düsteres Bildwerk erzählt die Geschichte vom Aufstieg und Fall eines Ölbarons. Mit einer für das zeitgenössische Hollywood-Kino unüblichen Kameraführung bietet Regisseur Paul Thomas Anderson lange, ruhige Weitwinkelaufnahmen. Die nervtötende Geräuschkulisse aus atonalem Instrumentengeschrammel, das sich hier Filmmusik nennt, wertet den Filmgenuß leider stark ab.
Daniel Day-Lewis als Plainview und Paul Dano als sein Gegenspieler Eli liefern sich ein erbittertes Machtduell. Im letzten Akt wandelt sich der Film zu einem lautstarken Bühnendrama. Zuvor erwächst aus dem Firmengründer Plainview ein raffgieriger, menschenverachtender Ausbeuter. Seine Frau starb bei der Geburt des Sohns. Seinen ganzen Ehrgeiz steckt der Vater in den Aufbau eines Imperiums, welches der Junge später übernehmen soll. Schon in jungen Jahren lernt HW die Prinzipien des skrupellosen Kapitalismus.
Auf der anderen Seite peitscht der christliche Fanatiker Eli mit orgiastischen Predigtritualen die Gemeinde auf. Eli und Daniel begegnen einander mit inbrünstigem Haß, der als Ausgeburt ihrer Intoleranz zum Antrieb wird, sich gegenseitig zu vernichten. Der Ölunternehmer setzt sich über alle religiösen Gefühle der Menschen hinweg; der Prediger seinerseits verteufelt das Ölgeschäft und versucht es zu sabotieren. Das ist die Geschichte vom Beginn der US-amerikanischen Ölindustrie. Parallelen zum heutigen Konflikt zwischen religiösem Fanatismus und Ölinteressen in der arabischen Welt sind da nicht ganz frei von Ironie.
(Pino DiNocchio)
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663069 DE | |
| Tonspur: | Deutsch / Englisch | |
| Untertitel: | D, E, TUR | |
| Länge: | 151 Min. | |
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:2.40 | |
| Extras: | 15 Minuten Inspiration |
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663067 DE - mit Wendecover - | ![]() | |
| Tonspur: | Deutsch / Englisch | ||
| Untertitel: | D, E | ||
| Länge: | 151 Min. | ||
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:2.40 | ||
| Extras: | Wendecover; 15 Minuten Inspiration |
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663061 DE | |
| Tonspur: | Deutsch / Englisch | |
| Untertitel: | D, E, TUR | |
| Länge: | 151 Min. | |
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:2.40 | |
| Extras: | ||
| - minus - | Covermotiv mit Zensurzeichen überdruckt |
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763067 DE - mit Wendecover - | ![]() | |
| Tonspur: | Deutsch / Englisch / Französisch | ||
| Untertitel: | D, E, F | ||
| Länge: | 158 Min. | ||
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:2.40 | ||
| Extras: | Wendecover; 15 Minuten Inspiration; 3 zusätzliche Szenen; Die Geschichte des Öls; Englische Hörfilmfassung |
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763069 DE - mit Wendecover - | ![]() | |
| Tonspur: | Deutsch / Englisch | ||
| Untertitel: | D, E | ||
| Länge: | 158 Min. | ||
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:2.40 | ||
| Extras: | Wendecover |
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