FALSCHER BEKENNER |
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94 Min. | 663579 DE | nicht mehr im Handel |
| Originaltitel: | Falscher Bekenner | ![]() |
| Filmlänge: | DVD 84 Min. ohne Abspann | |
| Regie: | Christoph Hochhäusler | |
| Musik: | ||
| Darsteller: | Constantin von Jascheroff, Manfred Zapatka, Victoria Trauttmansdorff, Nora von Waldstätten, Devid Striesow, Florian Panzner, Laura Tonke, Martin Kiefer | |
| Deutschland 2005 |
Am Herren-WC des Autobahnparkplatzes nahe seines Elternhauses treibt sich Schulabgänger Armin nachts herum und sucht anonyme Sexbegegnungen mit Motorradfahrern in Lederkluft. In der Auffahrt kommt der Jugendliche an einem verunglückten Wagen vorbei. Der Fahrer sitzt tot am Steuer. Armin steckt ein Trümmerteil ein und zieht weiter.
Mit seinem nicht berauschenden Realschulabschluß muß sich Armin um einen Ausbildungsplatz bewerben. Was er beruflich werden will, das weiß er nicht. Auf Arbeit und Disziplin hat er jedenfalls keinen Bock. Aber die Eltern drängen ihren Jüngsten, sich um seine Zukunft zu kümmern und sich seine mustergültigen Brüder zum Vorbild zu nehmen.
Armin läßt sich treiben. Aus Langeweile schickt er einen anonymen Hinweis an die Polizei, in dem er sich als Verursacher des Unfalls an der Autobahnauffahrt bezichtigt. Dem folgen bald weitere Bekennerbriefe zu Verbrechen, die in der Umgebung passieren. Armin macht nur Blödsinn. Der stille Teenager scheint in den Flegeljahren steckengeblieben zu sein. Mit seinen falschen Bekennerbriefen zu irgendwelchen Straftaten, über die er aus der Zeitung erfährt, taucht der Junge immer weiter in eine fiktive Welt ein. Der Blick für die Wirklichkeit scheint ihm zu entgleiten, bis seine Flausen ihn ganz unerwartet aus seiner Träumerei reißen...
Regisseur Christoph Hochhäusler zählt zu den wenigen Filmemachern, die allein mit ihren Bildern Geschichten erzählen.
Es braucht nicht viele Dialoge, denn die langen, klaren Bildeinstellungen vermitteln dem Zuschauer das Geschehen auf einer suggestiven Ebene. Die Szenen sind stets ein bißchen zweideutig, was der Handlung den Touch eines leicht kryptischen Krimis verleiht. Die Hauptfigur Armin spielt Constantin von Jascheroff, der sich als junger Schauspieler mit solchen Rollen in kleinen, intensiven Dramen mit oftmals schweigenden Impressionen konsequent ein Image im anspruchsvollen deutschen Film aufbaut.
(Pino DiNocchio)
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663579 DE | |
| Tonspur: | Deutsch | |
| Untertitel: | keine | |
| Länge: | 94 Min. | |
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:2.35 | |
| Extras: | Audiokommentar des Regisseurs |
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