KINDER DES ZORNS (2020) |
|||
|---|---|---|---|
89 Min. | 674749 DE | ||
93 Min. | 774749 DE |
| Originaltitel: | Children of the Corn | ![]() |
| Filmlänge: | DVD 84 Min. ohne Abspann | |
| Regie: | Kurt Wimmer | |
| Musik: | ||
| Darsteller: | Kate Moyer, Elena Kampouris, Jayden McGinlay, Joe Klocek, Orlando Schwerdt, Connor Burke, Rafferty Grierson, Rory Potter, Callan Mulvey, Bruce Spence, Stephen Hunter | |
| USA 2020 |
Die von Maisfeldern umgebene Stadt Rylstone, Nebraska, steht vor einer Katastrophe. Die Maispflanzen sind von einer unbekannten Krankheit befallen und gehen ein. Der Boden ist vergiftet. Mit dem Mais geht der ganze Ort kaputt, denn die wirtschaftliche Existenz der Einwohner hängt völlig von dem Kraftgetreide ab. Ist es eine Folge des übermäßigen Einsatzes von Agrochemie, oder ist es eine biblische Strafe für unmoralisches Verhalten?
Die Farmer entscheiden, die Maisfelder niederzuwalzen, um das Land künftig für etwas anderes zu nutzen. Die Kinder unter der Anführerschaft eines kleinen Mädchens protestieren, weil sie hierüber nicht mitbestimmen dürfen. Eden hatte als einzige eine Tragödie im örtlichen Waisenhaus überlebt. Jetzt versammelt sie die Kinder der Stadt um sich und hetzt sie gegen die Erwachsenen auf.
Unter den älteren Jugendlichen verabreden sich die charismatische Bo und ihr Freund Calder, um den Mais und die Stadt und damit ihre Zukunft als angehende Farmer zu retten. Eden nützt die Gelegenheit, um mit den jüngeren Kindern ihren eigenen mörderischen Plan zu verwirklichen. Eden veranstaltet einen "Strafprozeß", bei dem die Kinder alle Erwachsenen grausam töten. Auch Bo's Teenie Bruder Cecil sowie Calders kleiner Bruder Cam folgen blindlings Edens kultischer Verehrung des Mais-Gotts. Bo ist hilflos, doch sie gibt nicht auf. Verluste schrecken sie nicht. Schließlich geht die verbissene Kämpferin aufs Ganze, um den dämonischen Horror zu beenden. Fragt sich nur, ob ein Dämon überhaupt sterben kann...
Es war mal wieder klar, daß jemand die ursprüngliche Erzählung verdrehen würde, indem ein bösartiges Mädchen an die Stelle des kindlichen Predigers Isaac gesetzt wird. Scheinbar wollen die Macher damit zum Ausdruck bringen, daß das weibliche Geschlecht zu noch mehr Grausamkeit fähig ist als das männliche. Die blutigen Splatter-Effekte und die Bilder von bestialischer Brutalität gegen menschliche Körper liefern jedenfalls die bislang gewaltvollste Verfilmung von Stephen Kings Kurzgeschichte.
Der pseudo-religiöse Mais-Kult spielt kaum eine Rolle. Es geht eigentlich nur um einen Generationenkonflikt. Mit Computertechnik wurde ein hübsch gräßliches Maismonster mit fiesen Krallen erschaffen, welches eine ihm geopferte Frau entzwei reißt und als Nahrung den Maispflanzen zum Fressen gibt.
Kinder, die ihre Eltern abschlachten: Vermutlich bewog die Nachahmungsgefahr die deutschen Zensurbehörden dazu, den Film nur für ein Publikum über 18 Jahren zu genehmigen. Schön ist das wahrlich nicht, was man hier zu sehen bekommt. Nötig wäre so ein Schundstreifen auch nicht gewesen.
(Kai Böllner)
![]() |
674749 DE - mit Wendecover - | ![]() | |
| Tonspur: | Deutsch / Englisch | ||
| Untertitel: | D | ||
| Länge: | 89 Min. | ||
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:2.39 | ||
| Extras: | Wendecover, Making of |
![]() |
774749 DE - mit Wendecover - | ![]() | |
| Tonspur: | Deutsch / Englisch | ||
| Untertitel: | D | ||
| Länge: | 93 Min. | ||
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:2.39 | ||
| Extras: | Wendecover, Making of |
![]() | ![]() |