STELLA UND DER STERN DES ORIENTS

  • Film DVD
  • deutsch
    83 Min.
    682941 DEnicht mehr im Handel

    Originaltitel: Stella und der Stern des Orients
    Regie: Erna Schmidt
    Musik:  
    Darsteller: Laura Berschuk, Hanna Schwamborn, Julius Römer, Gabriela Maria Schmeide, Tim Wilde, Hans-Martin Stier
    Deutschland 2007

    STELLA UND DER STERN DES ORIENTS

    Das Haus von Stellas Oma soll verkauft werden. Die neugierige Stella wirft noch einen letzten Blick auf den Dachboden. Den zu betreten ist zwar verboten, doch das fordert die Entdeckungslust des Mädchens erst recht heraus. Sie findet viele alte Sachen, die ihrer Uroma Clementine gehört hatten. Beim Stöbern wird Stella durch einen Schrank plötzlich in eine andere Zeit gezogen. Sie landet exakt hundert Jahre in der Vergangenheit.
    Es ist der Sylvestertag 1905 auf 1906. Im Haus trifft Stella auf Uroma Clementine und deren Bruder Gustav, die zu jener Zeit noch Kinder sind.
    Der kluge Gustav, der einmal Wissenschaftler werden will, eifert seinem verschollenen Onkel Anton nach, dem Erfinder und Weltenbummler. Der Junge ist fasziniert von Stellas Neuigkeit aus der Zukunft, daß die Visionen von Onkel Anton tatsächlich wahr werden. Menschen werden in Flugzeugen fliegen und vieles mehr. Und Anton hatte Recht mit seiner These, daß Zeitreisen möglich wären.
    Clementine ist noch mißtrauisch, freundet sich aber auch bald mit der seltsam gekleideten, gleichaltrigen Besucherin aus der Zukunft an.
    Ihre Eltern haben allerdings ganz andere Sorgen, sie schenken dem unbekannten Gast wenig Aufmerksamkeit. Die Familie ist in Bedrängnis. Der Vater von Clementine und Gustav baut eine Eisenbahnstrecke, doch ihm ist das Geld ausgegangen. Er wird das Haus verkaufen müssen. Wenn das geschieht, würde Stellas Zukunft ganz anders aussehen.
    Um das Haus zu retten, machen sich die drei Kinder auf die Suche nach dem Schatz, den Onkel Anton einst versteckt hat. Der "Stern des Orients", ein wertvoller Edelstein, könnte die Geldnöte der Familie beenden. Bei der Schatzsuche werden die Kinder von zwei Gaunern verfolgt. Sie müssen die Schurken immer wieder abschütteln, und außerdem ist nicht viel Zeit. In genau 12 Stunden, um Mitternacht, öffnet sich das Zeittor wieder. Dann muß Stella wieder in ihre eigene Zeit zurückkehren, sonst bleibt sie für immer in der Vergangenheit...

    Das Zusammentreffen von Kindern aus verschiedenen Jahrhunderten ist wie das Treffen von zwei Kulturen. Es gibt jede Menge lustige Dinge, aber auch Fakten. Vor allem das Rollenbild von Mädchen und Jungen hat sich während hundert Jahren total geändert. Stella ist ein modernes Mädchen, aber ihre Uroma lebt in einer Epoche, wo Frauen nur für Haushalt und Kinder sorgen, keinesfalls aber studieren und arbeiten gehen. Durch die Begegnung mit Stella aus der Zukunft lernt Clementine eine neue Sichtweise für die Mädchenrolle kennen, und das beeinflußt ihr weiteres Leben. Die Wechselwirkung von Stellas Zeitreise ist in sich logisch. Sie verändert nur das, was ohnehin schon so geschehen ist.
    Das Girlie-Getue der Mädchen mit ihrer Zickerei gegen Gustav ist ein Stück zu penetrant geraten. Die Geschlechterrollen sind auch so unübersehbar. Die Mädchen sind nur hektisch und rechthaberisch; Clementine ziert sich, und Stella sprüht über vor lauter blindem Aktionismus. Der Junge ist besonnen, rational, technisch versiert und wissenschaftlich bedacht. Ohne seine Erfindungen und sein Wissen kämen die Drei nicht weit. Allerdings nützt dem ängstlichen Gustav und seiner nicht minder furchtsamen Schwester die Technik auch nicht viel, solange er nicht von Stellas energischem Schneid mitgezogen wird. Die drei Kinder ergänzen sich in ihren Fähigkeiten, ganz wie das bei solchen Geschichten üblich ist. Amüsante Unterhaltung verspricht der Abenteuerfilm durch die vielen lustigen Momente in der Begegnung der zwei Jahrhunderte. (Pino DiNocchio)


    682941 DE
    Tonspur: Deutsch
    Untertitel: keine
    Länge: 83 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:1.85
    Extras: Die Arbeit eines Szenenbildners
    - minus - Covermotiv mit Zensurzeichen überdruckt


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